Gemeinde Breitbrunn gibt Weg nicht ab

- Breitbrunn - Der Abwasser- und Umweltverband (AZV) Chiemsee und die Gemeinde Breitbrunn überplanen den Chiemsee-Rundweg. Der AZV tritt als Bauherr auf - und er bekommt dann auch Zuschüsse. Die Straßenbaulast bleibt jedoch in den Händen der Kommune. Der Gemeinderat hat beschlossen, sie dem AZV nicht zu übertragen.

Das Gremium kam dem Wunsch des AZV nicht nach. Der Verband soll, so der Tenor im Gemeinderat, als Bauträger des Uferwegs ausschließlich nach Vorgaben der Gemeinde Breitbrunn den neuen Weg planen und errichten, der Unterhalt bleibe beim Ort.

Ebenso hat Breitbrunn eine gesonderte Chiemseeuferweg-Umlage abgelehnt. Einstimmigkeit herrschte auch darüber, der Paragraf 27 der neuen Satzung des AZV ergänzt werden müsse - und zwar um die Regelung, die es einer Gemeinde ermöglicht, aus dem Umweltverband auszusteigen, aber beim Abwasserverband zu verbleiben.

Das Gremium stellte sich positiv zu den Planungen des AZV hinsichtlich der Trassenführung des neuen Wegs. Die im Bereich des Dorfweihers geplante Wegführung «ist jedoch zu streichen», so der Rat. daa

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