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Kämmerer stellt Haushalt vor

Trotz hoher Schulden: Gemeinde Bergen plant Investitionen über sechs Millionen Euro

Bergen hat rund vier Millionen Euro Schulden. Dennoch will die Gemeinde über sechs Millionen investieren. Wofür der Kämmerer so viel Geld einplant.

Bergen – Kämmerer Peter Maier ging in der Vorberatung des Vermögenshaushaltes der Gemeinde Bergen zuerst auf die geplanten Zuführungen ein. Er sagte für 2022 seien 1,7 Millionen Euro, für 2023 1,3 Millionen Euro und für 2024 etwa 1,2 Millionen Euro geplant.

Den Schuldenstand bezifferte er mit 4,1 Millionen Euro und teilte mit, dass die im Jahr 2021 angedachte Darlehensaufnahme über 2,5 Millionen Euro noch nicht abgerufen wurde und bis Anfang 2023 zur Verfügung steht. Weiter sagte der Kämmerer, dass 2022 6,2 Millionen Euro an Investitionen geplant seien.

Für die Sanierung der Bergener Schule sind für heuer 1,2 Millionen Euro vorgesehen und für die Erweiterung des gemeindlichen Kindergartens 120.000 Euro. Für die energetische Sanierung des Freibades stehen 250.000 Euro bereit und für die Ertüchtigung von Brücken 200.000 Euro. Geldmittel in Höhe von 450.000 Euro sind 2022 für den Kanal in Holzhausen vorgesehen. Dabei erwähnte er die Dauer der Baumaßnahme über neun Jahre mit insgesamt 2,9 Millionen Euro. Geplant ist auch die Erweiterung des Friedhofs mit Urnengräbern und Kiesfeld mit 90.000 Euro.

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Für die Verbesserung der Wasserversorgung sind laut Maier 1,2 Millionen Euro an Ausgaben für heuer eingeplant und für das „Schlackenhaus“ 1,6 Millionen Euro.

Bürgermeister Stefan Schneider (Bündnis 90/Die Grünen) sagte dazu, dass 1154 Quadratmeter Wohnfläche ab 2023 der Gemeinde pro Jahr 97.000 Euro an Mieteinnahmen bringen werden. Er gab auch die kommende Sanierung des gemeindlichen „Gelbhauses“ mit einer Wohnfläche von 810 Quadratmetern bekannt. Dieses Haus wird 2025 bezugsfertig sein, an Mieteinnahmen erwartet die Gemeinde 58 500 Euro pro Jahr.

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