Aus dem Gemeinderat

Geld für die Sanierung der Rottauer Kirche

Das Dach von St. Michael in Rottau muss saniert werden. Der Markt Grassau beteiligt sich mit 15.000 Euro an den Kosten.
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Das Dach von St. Michael in Rottau muss saniert werden. Der Markt Grassau beteiligt sich mit 15.000 Euro an den Kosten.

Die Gemeinde Grassau unterstützt die Kirchenstiftung mit insgesamt 30.000 Euro. Die Finanzmittel für die Dachsanierung werden im Haushalt 2021 berücksichtigt und je 7.500 Euro für die weitere Renovierung 2022 und 2023 zur Verfügung gestellt.

Grassau – Das Dach der Pfarrkirche St. Michael in Rottau ist sanierungsbedürftig. Auch muss in nächster Zeit die Elektrik sowie der Innenraum der Kirche hergerichtet werden. In der jüngsten Marktgemeinderatssitzung entschieden die Mitglieder einstimmig, für die Sanierungsarbeiten insgesamt 30. 000 Euro bereitzustellen.

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Wie Bürgermeister Stefan Kattari erklärte, belaufe sich die Kostenschätzung für die Dachssanierung auf rund eine halbe Million Euro. Die Kirchenstiftung Rottau müsse sich mit 20. 000 Euro an den Kosten beteiligen. Die überwiegende Summe trägt die Erzbischöfliche Finanzkammer München.

Beteiligung an der Dachsanierung

Die Kirche ist für Rottau ein ortsbildprägendes Gebäude. Kattari führte weiter aus, dass laut Pfarrer Andreas Horn in den nächsten Jahren auch die Sanierung der Elektrik und die Renovierung des Innenraums, Aufgaben der Kirchenstiftung Rottau, anstünden. Eine gemeindliche Beteiligung an der Dachsanierung würde als Zuschuss an die Finanzkammer weitergeleitet.

Der Rathauschef schlug vor, der Kirchenstiftung einen Zuschuss von 30. 000 Euro zu gewähren. Die Hälfte würde zweckgebunden für die Dachsanierung und somit zur Weitergabe an das Erzbischöfliche Ordinariat gewährt.

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Die weiteren 15 000 Euro sollten direkt an die Kirchenstiftung Rottau für weitere Renovierungsarbeiten ausgezahlt werden: Sowohl für Elektrik als auch Renovierung des Innenraums würde die Gemeinde jeweils 7500 Euro bereitstellen. Die Finanzmittel für die Dachsanierung werden im Haushalt 2021 berücksichtigt und je 7500 Euro für die weitere Renovierung 2022 und 2023 zur Verfügung gestellt.

Kattari verwies auf vergleichbare Investitionszuschüsse für die Sanierung der Pfarrkirche Grassau. Hier hatte sich die Gemeinde von 2005 bis 2007 mit 50 000 Euro und 2008 mit 35 000 Euro für die Freskenfreilegung im Seitenaltar beteiligt. 2018 bezuschusste man die Restaurierung der Totenkapelle mit 7.800 Euro. In Rottau habe man hingegen nur Instandsetzung und Erneuerung der Kirchenmauer mit 5000 Euro unterstützt. tb

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