Ganz besondere Verdienste erworben

Der TuS ehrte Mitglieder, die sich ganz besondere Verdienste erwarben. Auf unserem Foto sind zu sehen (von links): Bürgermeister Jürgen Seifert, Birgit Feßler, Thomas Breitrainer, Bernhard Weiser, Christian Fellner, Klaus Zepmeisel und Peter Kapfer. Foto Berger
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Der TuS ehrte Mitglieder, die sich ganz besondere Verdienste erwarben. Auf unserem Foto sind zu sehen (von links): Bürgermeister Jürgen Seifert, Birgit Feßler, Thomas Breitrainer, Bernhard Weiser, Christian Fellner, Klaus Zepmeisel und Peter Kapfer. Foto Berger

Prien - Bei der Olympiade 1972 hatte Klaus Zepmeisel die Fackel getragen, seit 1974 ist er als Trainer in der Badminton-Abteilung aktiv und schon seit 1962 hütet er dort die Kasse. Aber auch sportlich kann sich seine Bilanz sehen lassen: So wurde er unter anderem 13-mal bayerischer Meister, sechsmal süddeutscher Meister und einmal deutscher Meister. Zepmeisel war einer der sechs Mitglieder, die der TuS im Rahmen seiner Jahresschlussfeier im "Alpenblick" für ihre ganz besonderen Verdienste ehrte.

Neben Zepmeisel bekam auch Peter Kapfer die goldene Verdienstnadel. 34 Jahre trainierte er die Fußballer, 1998 bis 2004 war er stellvertretender Vorsitzender des TuS Prien, seit 2004 steht er an der Spitze des Vereins. Die Verdienstnadel in Gold erhielt auch Christian Fellner, der sich wie Zepmeisel in der Badminton-Abteilung seit langem engagiert. So war er von 1986 an 14 Jahre lang Jugendwart gewesen, seit 1997 leitet er die Sparte.

Silber erhielten Bernhard Weiser und Thomas Breitrainer. Weiser steht der Jujutsu-Abteilung nun schon 16 Jahre vor, Breitrainer war vier Jahre lang Abteilungsleiter bei den Tischtennisspielern (1996 bis 2000) und ist außerdem als Beisitzer (seit 2001) im Hauptverein tätig. Dafür, dass sie seit neun Jahren als Schatzmeisterin des Hauptvereins arbeitet, erhielt Birgit Feßler die bronzene Verdienstnadel mit Kranz.

"Ich glaube, heute Abend darf sich jeder einmal zurücklehnen und auf ein ganz zufriedenes Jahr zurückschauen", so Peter Kapfer. Im Rückblick auf das Jahr lobte er nicht nur die Trainer und die Funktionäre, sondern auch die Eltern, insbesondere aber die Marktgemeinde. Kapfer hob den Zuschuss von 10000 Euro für den neuen Kunstrasen ganz besonders hervor.

Bürgermeister Jürgen Seifert zeigte sich hoch erfreut, dass "nun endlich die Ausschreibung für den Kunstrasen rausgegangen ist". Sie sei erst möglich gewesen, als die Finanzierung gesichert gewesen sei. daa

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