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Pfadfinderstamm "Schwarzer Mustang" mit neuem Heim am Ziel der Wünsche angekommen

"Für uns wie ein Sechser im Lotto"

Der "Foxbau", das neue Pfadfinderheim, liegt idyllisch am Wasserbiotop "Bergbad" (Bild links). Das Gelände bietet ausreichend Platz für die großen Pfadfinderzelte. Zur Einweihung kamen auch befreundete Pfadfinderstämme. Hier überreichte die Leitung des Stammes "Leones Leoni" aus Grafengars an Christian Keller (Zweiter von links) ein Holzschild, das symbolisch für die Freundschaft stehen soll.  FotosEder
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Der "Foxbau", das neue Pfadfinderheim, liegt idyllisch am Wasserbiotop "Bergbad" (Bild links). Das Gelände bietet ausreichend Platz für die großen Pfadfinderzelte. Zur Einweihung kamen auch befreundete Pfadfinderstämme. Hier überreichte die Leitung des Stammes "Leones Leoni" aus Grafengars an Christian Keller (Zweiter von links) ein Holzschild, das symbolisch für die Freundschaft stehen soll. FotosEder

Grassau - "Für uns Pfadfinder geht hier ein langersehnter Traum in Erfüllung", betonte der Stammesführer der Achentaler Pfadfinder "Schwarzer Mustang" bei der Einweihung und Vorstellung des neuen Pfadfinderheims im ehemaligen Bergbadgelände. "Wir haben hier alles, was sich das Pfadfinderherz wünscht: Wald, Wiesen, ein Gewässer und ein Haus mit Gruppenräumen, einer Küche und einem Schlafsaal für Übernachtungen.

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Wie glücklich die Pfadfinder in ihrem neuen Zuhause sind, stellten sie an dem Festtag deutlich unter Beweis. Das Fest wurde von ihnen hervorragend vorbereitet, und neben Musik waren auch Spiel, Spaß, Spannung und Brotzeiten geboten. Doch bevor sich die Pfadfinder von den Jüngsten im Stamm bis hin zu den Jugendlichen an die Arbeit machten und das Kinderprogramm mit vielen Basteleinheiten und großem Spieleangebot durchführten, erinnerte Bürgermeister Rudi Jantke an die Herbergssuche der Pfadfinder (wir berichteten mehrfach), die nun einen glücklichen Ausgang gefunden habe. Er betonte, dass sich die Pfadfinder verpflichtet hätten, das Gebäude wie auch das Gelände zu pflegen und in Ordnung zu halten.

Seine Ausführungen schloss Jantke mit einem großen Kompliment an die Pfadfinder, die seit der Übergabe des Heims Ende Oktober letzten Jahres viele Stunden ihrer Freizeit in ihr neues Zuhause steckten. "Kinder und Jugendliche brauchen Unterstützung dabei, erwachsen zu werden. Und hier sind neben den Eltern auch die Vereine gefragt, die wertvolle Jugendarbeit leisten", so Jantke. "Wer könnte besser helfen, den richtigen Pfad fürs Leben zu finden, als die Pfadfinder?"

Nach Übernahme des neuen Heims musste kurzfristig das Dach abgedichtet, alte Holzbauten abgerissen und entsorgt, das Gebäude renoviert und für die Bedürfnisse der Pfadfinder gestaltet werden. Heute könne das Gebäude hervorragend genutzt werden, erklärte Stammesführer Christian Keller. Neben den zwei Gruppenräumen, die Platz zu gemeinsamen Bastelaktionen, Fahrten und Lagerplanungen bieten, wurde ein funktionelles Büro für die Leitung installiert.

Besonders stolz sind die Pfadfinder auf ihre neue Gastronomie-Stahlküche, die sie aus einer Wirtschaft günstig erwerben konnten und die die Möglichkeit bietet, auch für größere Gruppen zu kochen.

Besonders stolz

sind die Pfadis auf ihre neue Küche

Für gemeinsame Unternehmungen auch über Nacht bietet das Matratzenlager Unterschlupf, und die große Terrasse ist besonders im Sommer ein willkommener Aufenthaltsort.

Bei der Namenssuche für das neue Heim, wurde sofort an den "Vater" der Grassauer Pfadfinder, der über Jahrzehnte den Stamm führte gedacht und so entschieden sich die Pfadfinder ihr neues Heim "Foxbau" nach Folker Schindmayr zu benennen. Ohne die Unterstützung des Bürgermeisters und der Gemeinde wäre eine solche Unterkunft kaum möglich gewesen. "Dieses neue Heim ist für uns wie ein Sechser im Lotto", so Keller. Gleichwohl lobte er die Pfadis, den Förderverein und die Eltern, die sich ebenfalls stark einbrachten und mithalfen. Unterstützung bekamen die Pfadis auch von heimischen Unternehmern und von privaten Förderern.

Natürlich wollten die Pfadfinder auch den Segen für ihren "Foxbau" und freuten sich, dass Pfarrer Andreas Horn die Segnung übernahm.

Pfarrer Andreas Horn gab den Segen für den den neuen "Foxbau"

Auf das Idyll hinweisend, meinte der Pfarrer, dass dies ohnehin schon ein gesegneter Fleck sei und die Pfadfinder nun auch mit Gottes Segen ihren Pfad finden würden.

Nach dem offiziellen Teil bot sich eine Besichtigung des "Foxbaus" an. Die Pfadfinder standen Rede und Antwort, informierten über ihre Arbeit und zeigten Bilder ihrer schönsten Touren.

Die Achental Swing Combo wie auch die Lehrerband des Landschulheims Marquartstein und letztlich auch die Band "Status Seeker" sorgten für Unterhaltung. Am Nachmittag wurden die Kinder noch zu einer lustigen Schnitzeljagd eingeladen und die Erwachsenen übten sich beim Zeltaufbauen.

Während sich die einen im Gebäude aufhielten, lockte auf der anderen Seite des Wasserbiotops ein großes Zelt mit Feuerstelle; hier wurde zu später Stunde am offenen Feuer gesungen.

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