Für Energie und Breitbandausbau

Marquartstein – Die Gemeinde Marquartstein war Teil der interkommunalen Machbarkeitsstudie zu einem „Regionalwerk Chiemgau Rupertiwinkel“.

Idee sei es, so Bürgermeister Andreas Scheck (BfM) im Gemeinderat, dadurch einen regionalen Energieanbieter zu schaffen.

Nach dem positiven Abschluss haben sich 16 Kommunen per Grundsatzbeschluss dazu entschlossen, das Regionalwerk zu gründen. Die Gründungsversammlung für das gemeinsame Kommunalunternehmen folgte anschließend im Januar. Das Handlungsfeld wurde noch um den Bereich „Breitbandausbau“ erweitert, wie Scheck hinzufügte.

Gemeinderat Josef Moritz (CSU) wollte vom Bürgermeister wissen, ob die kleinen Energieproduzenten, Biogasanlagenbetreiber, ihre Energie an das Regionalwerk verkaufen könnten, wenn sie aus der Bindung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz fallen. Das konnte Scheck bejahen und meinte weiter, dass dazu eben die größere Plattform Regionalwerk gegründet wurde. Nun galt es die Unternehmenssatzung durch den Gemeinderat zu verabschieden, was einstimmig geschah.

Bereits im November vergangenen Jahres wurde der Gemeinderat über das Konzept einer interkommunalen Stelle für die Aufgabe des Datenschutzbeauftragten sowie der dazu erforderlichen Zweckvereinbarung informiert.

Wie Geschäftsleiter Florian Stephan ausführte, war der Grundgedanke zur Schaffung der gemeinsamen Stelle, dass nicht jede Gemeinde sowie der Landkreis eine Fachkraft für diese Aufgabe vorhalten muss, die sich in die Materie einarbeitet. Der Gemeinderat musste nun den Datenschutzbeauftragen Daniel Dußmann als gemeinsamen Datenschutzbeauftragen bestellen. Die Bestellung fiel einstimmig aus. mp

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