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Auf den Spuren der Marktgemeinde

Fünftklässler der Chiemsee-Realschule unternehmen geführten Streifzug durch Prien

Das Priener Heimatmuseum war eins der Ziele der Erkundungstour der Realschulschüler.
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Das Priener Heimatmuseum war eins der Ziele der Erkundungstour der Realschulschüler.

Die Fünftklässler der Chiemsee-Realschule Prien erkundeten im Rahmen einer Führung die Marktgemeinde. Einige der Kinder wohnen außerhalb, aber auch für die Einheimischen war die Führung äußerst interessant, wie einem Bericht der Schule zu entnehmen ist.

Prien – Ortsführerin Helga Schömmer begleitete die Schüler durch einen der ältesten Ortsteile, dem „Gries“, und klärte anschaulich über die Geschichte Priens auf. An ausgewählten denkmalgeschützten Zunfthäusern erzählte sie einiges über alte Berufe des Mittelalters, wie etwa den „Weißgerber“ oder den „Wagner“, welche zur damaligen Zeit in den Häusern gearbeitet hatten. Vor dem ehemaligen Gerichtshaus berichtete Schömmer, dass sich dort der Kerker befand, in welchem die Gefangenen aufgrund der niedrigen Raumhöhe nur sitzen konnten. Sie erklärte in diesem Zusammenhang die alte Redewendung „man sitzt im Gefängnis“ als Synonym für einen Gefängnisaufenthalt und brachte dadurch ein Staunen in die Gesichter der wissbegierigen Kinder.

Die Geschichte des Wappen Priens

Darüber hinaus erfuhren die Schüler zum Beispiel, warum in dem Wappen Priens ein zerbrochenes Rad, ein Schwert und ein Falke abgebildet sind. Während die ersten beiden Symbole als Attribute der heiligen Katherina, der Schutzheiligen von Prien, anzusehen sind, geht der Falke auf die Gründer von Prien, die Falkensteiner, zurück. Allgemeine Zahlen und Fakten wurden an ausgewählten Standorten genannt, wie etwa, dass der Kirchturm das Wahrzeichen der Stadt ist. Betrachtet man die stattliche Höhe des Turms von 73 Metern, so fällt auf, dass er so hoch wie der Chiemsee tief ist.

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Die Tour endete in der Mariä-Himmelfahrtskirche. Die Fünftklässler fanden heraus, dass Johann Zimmermann, ein berühmter Stuckateur und Maler, die Deckenfresken von 1738 bis 1740 unter Mithilfe zweier seiner Söhne gestaltete. Es war eine kurzweilige und informative Tour, nach der die Schüler zukünftig ihren neuen Schulort sicher mit anderen Augen wahrnehmen werden.

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