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SERIE

Frühling erleben im Chiemgau: Exoten im Priener Kurpark entdecken

Der kleine Kurpark in Prien hat auf engem Raum viel zu bieten. Steffl
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Der kleine Kurpark in Prien hat auf engem Raum viel zu bieten.
  • VonCorinna Steffl
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Kleine grüne Überraschungen an öffentlich zugänglichen Orten zu präsentieren, ganz in unserer Nähe, das haben wir uns mit unserer kleinen Serie „Frühling erleben im Chiemgau“ vorgenommen.

Prien – Im kleinen Priener Kurpark am Haus des Gastes lassen sich sogar nicht nur im Frühling, sondern das ganze Jahr über ein paar botanische Besonderheiten anschauen.

Vielfalt trotz wenig Platz

Eingeklemmt zwischen Polizeiinspektion, Chiemsee Saal, Wohnhäusern und der Reha-Klinik St. Irmingard ist im kleinen Kurpark von Prien wirklich nicht viel Platz. Trotzdem gibt es ein Kneippbecken, eine kleine Bühne, ein paar Sportgeräte für Senioren und Bänke zum Ausruhen.

Die bunten Dosenhäschen stehlen den Lenzrosen die Schau.

Grüne Besonderheiten aus Nordamerika und Asien

Noch dazu hat sich der Planer hier für die dauerhafte Bepflanzung ein paar grüne Besonderheiten ausgesucht. Nicht nur im Frühling, sondern das ganze Jahr über, bieten zum Beispiel die große Araukarie mit ihrem geometrischen Wuchs und der hohe Bambus einen exotischen Anblick. Die Kombination ist schon deshalb ungewöhnlich und auffällig, weil es sich bei der Araukarie um ein nordamerikanisches Gewächs handelt, während der Bambus aus Asien stammt.

Jedoch ist für die Winterhärte und die Überlebensfähigkeit der Gewächse im Freien vor allem der Breitengrad entscheidend, deshalb können die beiden Exoten auch in Prien im Kurpark wachsen.

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Dass hier inmitten der Häuser ein geschütztes Kleinklima herrscht, bezeugt auch die Bitterorange (Poncirus trifoliata), die ohne Winterschutz im Freien steht. Im Chiemgau hätte sie sonst wohl eher wenig Überlebenschancen. Ihr bizarrer Wuchs und die furchteinflößenden Stacheln sollen nicht davon ablenken, dass sie die Mutter aller Zitrusunterlagen ist, also aller veredelten Zitrusbäumchen.

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Eine Besonderheit im Frühling sind die Knospen der Strauchpfingstrose. Die in heimischen Bauerngärten bekannte Pfingstrose wächst als Staude, also als mehrjährige krautige Pflanze, während ihre Verwandte, die Strauchpfingstrose, ein aus Asien stammendes Gehölz ist. Deren große ornamentale dunkelrote Blattknospengebilde fallen sofort ins Auge und lassen wohl manchen Passanten rätselnd zurück.

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