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Es ist nie zu früh, ein Instrument zu erlernen

Einen tollen Auftritthatten auch Heidi Buchauer (links) und Antonia Rauch.   Berger
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Einen tollen Auftritthatten auch Heidi Buchauer (links) und Antonia Rauch. Berger

Um Nachwuchs an der Musikschule Prien muss sich deren Leiterin Brigitte Buckl keine Sorgen machen. Beim Bambinokonzert im voll besetzten kleinen Kursaal stellte sie Ensembles und Solisten im Alter bis zu zwölf Jahren vor.

Prien – Als Allerjüngste führten die Musikzwergerl im Alter von eineinhalb bis drei Jahren einen Schneetanz auf. Auch die Steichzwergerl bewiesen mit ihrem Geigenreigen, dass es nie zu früh ist, ein Instrument zu erlernen. Überhaupt zeigte sich im Lauf des Nachmittags, dass Geigen zurzeit an der Musikschule ganz groß im Kurs stehen. Buckl war richtig stolz darauf, seit Kurzem ein Streicher-Ensemble an der Schule zu haben. Sogar eine Bratsche ist darunter. Der kleine Jan Liu ist seit langer Zeit der Erste, der dieses Instrument erlernt. Er spielte es zusammen mit drei Geigern bei einem französischen Volkstanz.

Die „Streichkatzln“ strichen und zupften ihre Geigen beim Piratentanz aus dem Film „Fluch der Karibik“. Klassisch präsentierten sich Antonia Rauch und Heidi Buchauer mit einem Geigenstück aus der „Bauernkantate“ von Johann Sebastian Bach. Und sogar beim „Bongo Boogie“ kam dieses Instrument zum Tragen.

Natürlich mischte die Geige auch in der Volksmusik neben Gitarren, Ziach oder Hackbrett mit wie beim „Neukirchner Boarischen“. Als große Überraschung trat Leonhard Bauer als Schuhplattler beim „Wössner“ auf, begleitet von Maximilian Buchner an der Ziach. Dass dieses Instrument derzeit an der Musikschule sehr beliebt ist, bewiesen Martin Koschorz mit einem bayerischen Landler und Kian Falk mit einem schmissigen „Tanz an der Moskwa“.

Hoch im Rennen der In strumente liegt an der Musikschule nach wie vor das Klavier. Unter den Solisten war das Brüderpaar Louis und Lovis Einsiedler. Lovis glänzte mit einem Ragtime, während Louis ganz ohne Noten den „Türkischen Tanz“ von Wolfgang Amadeus Mozart hinlegte. Viel Beifall erntete er ebenso mit der Eigenkomposition „Tanzender Tausendfüßler“. Die Zuhörer konnten gut nachvollziehen, dass sich der kleine Louis dabei seine Mutter vorstellte, wie sie den Haushalt schmeißt.

Ein kleiner Star auf der Bühne war auch Lovis Börger. Völlig cool trommelte er sein „Drumsolo“.

Es ist hier nicht möglich, alle Interpreten zu erwähnen, denn auch Blockflöten oder Querflöten kamen beim Bambino-Konzert nicht kurz. Und dass der musikalische Nachwuchs auch theoretisch auf der Höhe ist, zeigte sich beim Ratespiel Brigitte Buckls ans Publikum. Dabei ging es um Instrumente, Tänze, verschiedene Takte und Musikepochen. Alle waren beim Lied „Kikeriki“ gefragt. Brigitte Buckl führte die Polonaise tanzend und singend quer durch den kleinen Kursaal an – ganz nach dem Motto des Konzerts, „Tanzend um die Welt“. gf

ES IST NIE ZU FRÜH, EIN INSTRUMENT ZU ERLERNEN

BAMBINOKONZERT

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