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Fritz-und-Brigitta-Gastager-Stiftung fördert seit 20 Jahren

Das Ehepaar Brigitta und Fritz Gastagerhat die Stiftung 1998 ins Leben gerufen. wet

Inzell – Finanzielle Hilfe ist für Vereine im Ort immer wichtig – in Inzell wie andernorts.

Die Fritz-und-Brigitta-Gastager-Stiftung hat in den 20 Jahren, seit sie im Dezember 1998 ins Leben gerufen wurde, insgesamt 654 761,66 Euro ausgeschüttet.

Notwendig war und ist dafür ein Stiftungsbeirat, der seinerzeit vom Gemeinderat ernannt wurde. Das gewählte fünfköpfige Gremium unter Vorsitz des damals amtierenden Bürgermeisters Oskar Wimmer konnte damals sogleich die Arbeit aufnehmen.

Fritz Gastager war bereits zu Lebzeiten ein großzügiger Gönner und Förderer der Inzeller Ortsvereine. Die Genehmigung der von ihm initiierten Stiftung durfte er aufgrund einer schweren Erkrankung leider selbst nicht mehr erleben. Er verstarb bereits im Juli 1998.

1954 hatte Fritz Gastager das Unternehmen „Gastager-Reisen“ gegründet und als äußerst erfolgreicher Geschäftsmann zum weltgrößten Reiseunternehmen für Weltreisen ausgebaut. 1963 errichtete er das Alpenhotel „Gastager“, dessen Verkaufserlös letztendlich den Grundstock für die Fritz-und-Brigitta-Gastager-Stiftung bildete.

Große Förderung für die Vereine

Die Fritz-Gastager-Straße erinnert heute noch an einen der erfolgreichsten Unternehmer der Region, der in seinem Leben enorm viel bewegt und erreicht hat. Trotz seiner außerordentlichen Erfolge verlor Fritz Gastager die Menschen seiner Heimatgemeinde nie aus den Augen. Er hatte immer ein offenes Ohr für die Inzeller Vereine und deren Anliegen und förderte diese, wo es nötig war.

Mit der Einrichtung ihrer Stiftung haben die Eheleute Gastager vorausschauend ihren wohlwollenden Grundgedanken „Tue Gutes!“ auf ein festes Fundament gestellt. So ist deren nachhaltiges Wirken innerhalb der Gemeinde dauerhaft sichergestellt, was für die Bürger eine wertvolle Bereicherung bedeutet.

Seit 20 Jahren werden die Inzeller Ortsvereine sowie Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, mit Zuwendungen aus den Erträgen der Stiftung bedacht. Über die Verteilung der Ausschüttungen entscheidet die Vorstandschaft, deren Vorsitz der jeweilige Bürgermeister innehat.

Das Gremium wird alle fünf Jahre neu gewählt. Heuer nun wollte der bisherige Beisitzer Manfred Holzner, ein Mann der ersten Stunde, nach 20 Jahren sein Amt in jüngere Hände übergeben und kandidierte nicht mehr. Ihm folgt Michael Kötzinger als Beisitzer nach. Alle weiteren Beisitzer wurden vom Gemeinderat bestätigt: Brigitta Gastager, Regina Mayer, beide ebenfalls seit Gründung im Vorstand, und Hans Niederberger. Regina Mayer wurde erneut zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Die neu gegründete Stiftung nahm 1998 mit einem Grundstockvermögen von 1,38 Millionen Euro ihre Arbeit auf. Durch zwei weitere großzügige Zustiftungen von Brigitta Gastager nach dem Tod ihres Ehemanns und durch den Verkauf der Wohnung der Gastagers ist das Grundstockvermögen mit den jährlich vorgeschriebenen Zuführungen inzwischen auf die beachtliche Summe von 2,47 Millionen Euro angewachsen.

Seit Bestehen der Stiftung wurden 654 761,66 Euro an Begünstigte verteilt, wobei die höchste Ausschüttung im Jahr 2005 mit insgesamt 52 050 Euro die Spitze bildete. Trotz des niedrigen Zinsniveaus gab es heuer immerhin noch 20 500 Euro für die verschiedenen Antragsteller.

Jugendarbeit wird besonders gefördert

Insbesondere auf die Förderung der Jugendarbeit wird bei der Verteilung der Zuwendungen aus Mitteln der Stiftung größter Wert gelegt. Dass die seit Jahren andauernde Niedrigzinsphase die Ausschüttungen erheblich im negativen Sinn beeinflusst, mindert aber in keiner Weise die Achtung und den Dank, der dem Stifterehepaar gebührt.

Viele der heutigen Nutznießer der Stiftung werden sich an Fritz Gastager kaum mehr erinnern beziehungsweise ihn aufgrund ihres jungen Alters gar nicht gekannt haben.

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