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"Frischzellenkur" für den Kurpark

Der Siegsdorfer Kurpark soll umgestaltet werden. Das beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Die Finanzierung soll zur Hälfte aus dem EU-Förderprogramm "Leader" gedeckt werden.

Siegsdorf - Geplant sind eine Erlebnis- und Ruhezone, ein Holzdeck mit Ausflugsterasse sowie ein Zugang zum Flussbett der Traun mit einigen Sitzgelegenheiten. Im Bereich des Minigolfplatzes sollen ein Generationenspielplatz für Kinder und Jugendliche sowie 15 "Aktivgeräte" für Erwachsene errichtet werden.

Der Kostenansatz liegt bei 236000 Euro. Die Summe soll jeweils zur Hälfe von der Gemeinde und aus dem "Leader"-Programm gedeckt werden. Unterhalt und Pflege obliegt der Gemeinde.

Einstimmig stimmte der Rat einem Antrag zu, eine bestehende Werkhalle an der Ruhpoldinger Straße abzureißen und dort ein neues, 22 auf zehn Meter messendes Bürogebäde mit zwölf Stellplätzen zwischen der Post und einer Lagerhalle zu errichten.

Ebenso einstimmig war der Beschluss zur Änderung des Bebauungsplanes "Siegsdorf- West" als Grundlage für einen zweigeschossigen Anbau an ein Zweifamilienhaus. Für die zukünftig vier Wohneinheiten sind sechs Stellplätze nachgewiesen. Das Dachgeschoss soll um etwa 85 Zentimeter erhöht werden.

Bürgermeister Thomas Kamm informierte den Gemeinderat über das Ergebnis einer Besprechung mit der Autobahndirektion Südbayern über die Möglichkeit, die Sperrung der Zufahrt von der Autobahn in die "Blaue Wand"-Straße (wir berichteten) durch den Einbau einer Schranke wieder aufzuheben. Das würde rund 10000 Euro kosten.

Bei einer Verkehrszählung hätten etwa 250 Autos pro Tag diese Abfahrtsmöglichkeit genutzt. Nach kontroverser Diskussion votierte das Gremium mit 14:7 Stimmen für den Einbau einer Schranke.

Im "Sport- und Ferienpark Vorauf-Feichten" hat die Gemeinde 14 Carports gezählt, die in jüngerer Vergangenheit ohne Genehmigung errichtet wurden. Gemeindebaumeisterin Monika Daburger erklärte, dass es bei eventuellen Wasserrohrbrüchen zu großen Problemen kommen könne, wenn dann ein solcher nicht genehmigter Carport weggerissen werden müsste.

Dr. Lothar Seissiger (UW) kritisierte: "Die, die sich an die Vorgaben halten, sind die Gelackmeierten." Der Vorgang wurde an das Landratsamt weitergegeben. Gegen die nicht zugelassenen Baumaßnahmen soll vorgegangen werden, so der Tenor.

Abschließend nannte der Bürgermeister noch Zahlen zum "Siegsdorfer Christkindlmuseum". Insgesamt 2228 Personen hätten diese neue Einrichtung besucht, was eine sehr gute, so nicht zu erwartende Resonanz bedeute, freute sich Kamm. wet

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