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Willkommenes Preisgeld

Frischer Wind für Breitbrunner Segler

Mit dem Preisgeld soll der Segler-Nachwuchs gefördert werden: Alexa Hubert, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftung Zukunft des Landkreises Rosenheim, hat Martin Niemer und Moritz Huber vom Segelclub Breitbrunn-Chiemsee (von links) den Scheck über 7000 Euro überreicht.
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Mit dem Preisgeld soll der Segler-Nachwuchs gefördert werden: Alexa Hubert, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftung Zukunft des Landkreises Rosenheim, hat Martin Niemer und Moritz Huber vom Segelclub Breitbrunn-Chiemsee (von links) den Scheck über 7000 Euro überreicht.
  • Elisabeth Sennhenn
    VonElisabeth Sennhenn
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Mit der Förderung von Sparkassenstiftung Zukunft des Landkreises Rosenheim kann es für den Segelclub Breitbrunn-Chiemsee losgehen in die nächste Jugend-Saison. Die 7000 Euro werden in die Förderung des Wassersport-Nachwuchses gesteckt. Warum ist Segeln bei Jugendlichen so beliebt?

Breitbrunn – Freie Fahrt für die Nachwuchsförderung bei den Breitbrunner Seglern: Der Segelclub Breitbrunn-Chiemsee (SCBC) e.V. hat mit 1000 erzielten Stimmen beim „Voting-Förderwettbewerb“ der Sparkassenstiftung Zukunft für den Landkreis Rosenheim den ersten Platz belegt. Und darf 7000 Euro mit nach Breitbrunn nehmen. Geholfen hat dabei offenbar das Konzept der Jugendwochen des Clubs. Jährlich können dabei mehr als 90 Kinder und Jugendliche in den Pfingst- und Sommerferien Segeln lernen. „Es geht aber nicht nur um den Wassersport, sondern auch um Gemeinschaft und das gemeinsame Erlebnis, Neues zu entdecken“, erzählt Jugendtrainer Moritz Huber begeistert.

Gut auf bayerischer Ebene etabliert

Er hat kürzlich mit Martin Niemer vom SCBC den Scheck für das Preisgeld aus den Händen von Alexa Hubert aus dem Vorstand der Sparkassenstiftung Zukunft und dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, Karl Göpfert, entgegengenommen.

 “Der SCBC hat die vergangenen Jahre verstärkt in die Jugendarbeit investiert“, berichtet erster Vorsitzender Tom Billings, „die Jugendförderung war für uns schon immer wichtig.“ Die Grundlage hierzu sei das engagierte Training durch Moritz Huber, „der sich diese Aufgabe mit viel Energie widmet“.

Kein Elitesport

Die Unterstützung der Sparkassenstiftung Zukunft komme zu einem perfekten Zeitpunkt, wie Jugendtraienr Huber selbst meint: „Wir sind mit unseren Jugendwochen immer ausgebucht und haben keine Nachwuchssorgen – auch im Wettbewerbssegeln haben wir uns gut auf der bayerischen Ebene etabliert und wollen jetzt einen Schritt weiter gehen. Hierzu müssen wir dringend unsere Boote erneuern und können Dank der großzügigen Unterstützung der Sparkassenstiftung nun kurzfristig zwei Boote beschaffen und die Finanzierung der Jugendwochen auch im Jahr 2022 sicherstellen.“

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Segeln sei bei Weitem kein reiner Elitesport, stellt Huber klar: „Unsere Kinder und Jugendlichen kommen von überall her, größtenteils freilich aus der Region.“ Einzige Bedingung: Sie müssen 15 Minuten am Stück schwimmen können. „Sie sind aber nie allein auf dem Wasser und immer unter Aufsicht“, so Huber. Zwischen acht und 14 seien die Teilnehmer des Breitensport- und Leistungstrainings. Während Ersteres darauf ausgelegt sei, den Wassersport erst einmal kennenzulernen und jeden Mittwoch einen neuen Aspekt des Segelns kennenzu lernen, bereite sich die zweite Gruppe dagegen gezielt auf Regatten vor.

Beliebter Wassersport

Bis zu 20 Kinder trainiert Huber, und dabei sei die Zahl der Interessierten von 2020 an sprunghaft gestiegen. Los geht´s mit Optis, später kommen auch größere Einhandbootsklassen zum Einsatz. „Bei uns muss niemand ein eigenes Boot besitzen“, sagt Huber, „unser Verein ist in der Lage, die Boote an die Kinder zu leihen. Wer dabei bleiben will, kann später auch eines chartern.“ Dabei könne der Verein günstige Preise realisieren, schon das sei ein Grund für viele Eltern, ihren Kindern den Sport zu ermöglichen. Die große Nachfrage erklärt sich Huber, der selbst seit zhen Jahren begeisterter Segler ist, auch durch den Erfolg der jüngsten Saison: „Wir konnten uns in der zweiten Regattaklasse behaupten und waren meistens unter deb Top drei bei insgesamt zwölf Regatten.“

Im Winter Athletiktraining

Ab der kommenden Saison im April werden die Segler-Kids in mehrere Gruppen aufgeteilt, um jedem Leistungsniveau gerecht werden zu können. Der Winter wird laut Huber für die Wassersportler keine staade Zeit: „Jetzt geht es los mit dem Athletiktraining in der Breitbrunenr Sporthalle.“ Gute Segler entstehen im Winter, heiße es, denn da würden viele Grundlagen gelegt, inklusive Bootspflege und, „ganz wichtig“: der Gruppenzusammenhalt gepflegt. Das große Ziel im neuen Jahr? „Nach dem Trainingslager in Slowenien oder am Gardasee natürlich die Deutsche Meisterschaft in Kiel“, sagt der Jugendtrainer selbstbewusst.

Akiver Club

Seit 1978 ist der Segel-Club Breitbrunn-Chiemsee (SCBC) ein Verein für Segelbegeisterte, „oder solche, die es werden wollen.“ Mit seiner preisgekrönten

Jugendarbeit führt er Jugendliche an den Segelsport heran und fördert sie bestmöglich. Der Verein veranstaltet regelmäßig Regatten. Erwachsenen

Mitgliedern bietet er die Möglichkeit, in speziellen Kursen das Segeln zu erlernen, bis hin zum Erwerb des Sportbootführerscheins.

Sportlich ist das SCBC-Vereinsleben stets von hohem Niveau geprägt durch die erfolgreichen Teilnahmen seiner Segler an zahllosen Wettfahrten auf dem heimischen Revier, wie auch an namhaften Regatten im In- und Ausland. Heute verfügt der Segel-Club Breitbrunn-Chiemsee über 380 Mitglieder, darunter zahlreiche Kinder- und Jugendmitglieder. 

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