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NEUER JUNGER VORSTAND GEWÄHLT

Frischer Wind bei der Wasserwacht Grabenstätt-Tüttensee

Der langjährige Vorsitzende der Wasserwacht Grabenstätt-Tüttensee Harald Bartsch (rechts) mit seinem Nachfolger Florian Becker an der Wachstation am Tüttensee.
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Der langjährige Vorsitzende der Wasserwacht Grabenstätt-Tüttensee Harald Bartsch (rechts) mit seinem Nachfolger Florian Becker an der Wachstation am Tüttensee.
  • VonMarkus Müller
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Bei der Wasserwacht Grabenstätt-Tüttensee gibt es einen komplett neuen Vorstand mit engagierten Mitgliedern und eine deutliche Verjüngung.Nach rund 40 Jahren in verantwortlicher Tätigkeit für die Ortsgruppe gab auch der langjährige Vorsitzende Harald Bartsch sein Amt zum 31. März ab.

Grabenstätt – Da coronabedingt keine Mitgliederversammlung in Präsenzform stattfinden konnte, bestimmten die 34 stimmberechtigten aktiven Mitglieder Florian Becker per Briefwahl zum neuen Vereinsvorsitzenden. Becker übte bisher kein Amt im Vorstand aus, war aber in den vergangenen Jahren als sehr engagierter Wasserwachtler für die Ortsgruppe unverzichtbar. „Becker ist ein sehr aktives Mitglied und einer unserer besten Schwimmer und Krauler“, betonte der scheidende Vereinschef Bartsch und wünschte seinem Nachfolger alles Gute und immer ein glückliches Händchen.

Eine starke Gemeinschaft für eine immer anonymere Gesellschaft

Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählte man Florentine Probst. Sie beerbt Manfred Meisinger, der auch als technischer Leiter aufhört. Neuer technischer Leiter ist Andreas Ehrenleitner. Als Stellvertreter zur Seite steht ihm in den kommenden vier Jahren Philipp Propst. Zum neuen Jugendleiter bestimmte man Patrick Probst. Als dessen Stellvertreterin fungiert Anja Becker. Birgit Gangkofner tritt in die Fußstapfen des bisherigen Schriftführers und EDV-Beauftragten Franz Gimpel. Ihre Stellvertreterin heißt Iris Schwenkmeier. Mit Max Ober hat man auch einen neuen Kassier. Der bisherige Kassier Christoph Lynka hatte nicht mehr kandidiert. Stellvertretende Kassiererin ist Gitti Dippold. „Ich bin davon überzeugt, dass die Wasserwacht mit der neuen jungen Crew für die Zukunft bestens aufgestellt ist“, so Bartsch.

„Unsere Ortsgruppe wurde von einer Gruppe engagierter Frauen und Männer gegründet, der auch unser scheidender Präsident angehört. Dafür bin ich und ist der neue Vorstand sehr dankbar, auch um in einer immer anonymeren Gesellschaft zu einer starken Gemeinschaft zu gehören“, betonte der neue Vorsitzende Becker und versprach: „Wir geben unser Bestes, damit die Wasserwacht weiterhin am Tüttensee bestehen kann“.

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Coronabedingt sei die vergangene Saison am Tüttensee „sehr ruhig verlaufen“, verriet der scheidende Vorsitzende Bartsch auf Nachfrage. Man habe mit einer „ganz tollen jungen Wachgruppe“ nur einen eingeschränkten Wachdienst verrichtet. Hervorzuheben sei die geleistete logistische Hilfe und Absicherung bei der Suche nach einer vermeintlichen Leiche. „Ein Junge hatte gemeldet, er sei beim Schwimmen gegen eine Leiche gestoßen“, so Bartsch. Ansonsten habe man höchstens mal ein Pflaster anbringen, einen Insektenstich behandeln oder einen Schiefer ziehen müssen.

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