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FREMDENVERKEHR IM WANDEL

Frische Strukturen für den Ruhpoldinger Tourismus

Nach dem Beschluss des Gemeinderates Ruhpolding wird die Tourist Information zum Jahreswechsel in ein Kommunalunternehmen umstrukturiert. Im Hintergrund der Unternberg.
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Nach dem Beschluss des Gemeinderates Ruhpolding wird die Tourist Information zum Jahreswechsel in ein Kommunalunternehmen umstrukturiert. Im Hintergrund der Unternberg.
  • VonManfred Peter
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Die Gemeinde Ruhpolding führt die bestehende Tourismus GmbH in ein Kommunalunternehmen über. Damit erhofft man sich modernere Strukturen und auch Kostenersparnisse. Nicht jeder Gemeinderat trägt die Entscheidung mit.

Ruhpolding – Der Ruhpoldinger Gemeinderat folgt der Einschätzung von Steuerberater Bernhard Popp, dass es nun an der Zeit sei, sich im Tourismus neu aufzustellen und die bestehende Ruhpolding Tourismus GmbH (RTG) in das Ruhpolding Tourismus Kommunalunternehmen (RTK) umzustrukturieren. Die aktuell existierende RTG wird ab den Jahreswechsel, also ab den 1. Januar 2022, in das RTK überführt. Darüber verständigte man sich in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Das Thema wurde im Vorfeld bereits einige Male im Aufsichtsrat der RTG und im Gemeinderat diskutiert. Der Aufsichtsrat hatte in seiner Sitzung Anfang Juli beschlossen, dem Gemeinderat die Empfehlung zu geben, die für das künftige „Kommunalunternehmen Ruhpolding Tourismus Anstand des öffentlichen Rechts“ erforderliche Satzung zu beschließen und als Kurzbezeichnung RTK zu verwenden.

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Entscheidend für Mitarbeiter

In seinen weiteren Ausführungen verwies Steuerberater Popp darauf, dass die bisherige Struktur richtig gewesen sei. Jedoch solle die Form den neuen aktuellen Begebenheiten angepasst werden. Letztlich auch aufgrund von Änderungen des EU-Beihilferechts, die Umwandlung in ein Kommunalunternehmen erforderlich machen. Als Fazit der Umstrukturierung könne gesagt werden, dass die Struktur „schlanker und transparenter“ wird, „Einsparnisse bringt und trotzdem die Satzungshoheit für den Kur- und Fremdenverkehrsbeitrag bei der Gemeinde bleibt.“

Einen Punkt, der für die Mitarbeiter der RTG entscheidend sein dürfte, sprach Bürgermeister Justus Pfeifer (CSU) in der Sitzung an: „Die vorhandene Mitarbeiterstruktur sowie die Verträge mit der Gemeinde bleiben weiterhin bestehen“, versprach das Gemeindeoberhaupt. In den verschiedenen Wortbeiträgen aus dem Gremium zeigte sich, dass der Gemeinderat hinter der Umwandlung steht und es wurde auch angemerkt, dass die RTG bisher die richtige Form war und gute Arbeit leistete.

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Kritik am neuen Modell

Xaver Untzinger (CSU) sieht allerdings die Gefahr, dass „Parallelstrukturen“ entstehen könnten und meinte, dass die „Zügel am Anfang straff gehalten“ werden müssten. Für seinen Parteikollegen Thomas Schuhbeck ist das RTK „zu kompliziert und der Personalaufwand zu kostenintensiv“. Mit der Gegenstimme von Schuhbeck wurde die Satzung des neuen RTK und somit die Umstrukturierung durch den Gemeinderat beschlossen.

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