Fridays vor Future in Prien: 150-köpfige Seilschaft für den Klimawandel

Rund 150 Demonstranten forderten in Prien bei der Demonstration Fridays for Future Klimagerechtigkeit.
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Rund 150 Demonstranten forderten in Prien bei der Demonstration Fridays for Future Klimagerechtigkeit.

Rund 150 Demonstranten sind am Freitag, 25. September, in Prien trotz Regen und Kälte für den Klimawandel auf die Straße gegangen. So sind ihre Forderungen.

Schüler der Freien Waldorfschule Chiemgau hatten die Demo für die „Fridays for Future“-Bewegung organisiert. Leonhard Hinterholzer (Grüne), Energiereferent der Marktgemeinde, nannte in seiner Rede auf dem Wendelsteinplatz den buchstäblich „not-wendigen“ Wandel hin zu einer 100-prozentigen Versorgung aus erneuerbaren Energien eine „wirtschaftpolitische Revolution“, die nicht mehr aufzuhalten sei. Applaus bekam er für die Forderung, dass Prien, wie die Nachbargemeinden Bernau und Aschau, einen hauptamtlichen Klimaschutzmanager einstellen müsse. Hinterholzer nannte als weitere Maßnahmen im Ort unter anderem gut vernetzte Radwege und eine klimaneutrale Chiemsee-Schifffahrt. An einem langen Seil mit Corona-gemäßen Abstandsmarkierungen zogen die Demonstranten dann hinter einem Lkw, den einige starke Männer zogen, durchs Zentrum. Alle Demonstranten hielten sich an die Coronaregeln und trugen Mund-Nasen-Schutz. Bei der Abschlusskundgebung forderten sie in Sprechchören mit Slogans der „Friday for Future“-Bewegung unter anderem Klimagerechtigkeit.

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