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ENTSCHEIDUNG IM KREISAUSSCHUSS

Freiwillige Leistung des Landkreises Traunstein: Gratisfahrten für Bernauer Schüler nach Marquartstein

Der Landkreis Traunstein übernimmt freiwillig die Kosten für die Fahrkarten.
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Der Landkreis Traunstein übernimmt freiwillig die Kosten für die Fahrkarten.
  • VonMonika Kretzmer-Diepold
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Freiwillig bezahlt der Landkreis Traunstein ab September die Kosten für Busfahrten von neuen Schülern aus Bernau im Nachbarlandkreis Rosenheim zur Realschule Achental in Marquartstein. Das beschloss jetzt der Kreisausschuss einstimmig.

Traunstein – Wie berichtet springt der Landkreis Rosenheim nicht mehr ein, weil in der näher liegenden Realschule im Nachbarort Prien wieder ausreichend Schülerplätze zur Verfügung stehen.

Kostenübernahme sichert Schulstandort

Im laufenden Schuljahr geht es um 8310 Euro für zehn junge Bernauer. Der Betrag erhöht sich jährlich. Im Schuljahr 2026/27 und den Folgejahren sind jeweils 49  860 Euro eingeplant. Landrat Siegfried Walch bezeichnete die Kostenübernahme als „absolut sinnvoll“ – um den Weiterbestand der Realschule am westlichen Rand des Landkreises zu sichern.

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Für den Landkreis wäre es ein „enormer Qualitätsverlust, diese tolle Schule mit einem wunderbaren Geist“ schwächen zu müssen. Von den rund 550 Schülern kämen aktuell etwa 60 aus Bernau. Der Landkreis Rosenheim habe die Schülerfahrkarten bislang bezahlt. Ab dem Schuljahr 2021/22 gelte dies für neu eintretende Schüler nicht mehr. Für Schüler aus Bernau, die die Schule in Marquartstein bereits besuchen, würden die Beförderungskosten jedoch weiter übernommen.

Walch betonte, dem Landkreis Rosenheim sei aufgrund eines anderen Modells kein Vorwurf zu machen. Er trage er außerdem die Gastschulbeiträge für die Betreffenden. Außerdem brauche Traunstein diese Kinder und Jugendlichen.

Angebote ohne die Bernauer gefährdet

Die Schule verfüge über ein großartiges Angebot mit vier Ausbildungszweigen – Wirtschaft, Naturwissenschaft mit Mathematik, Hauswirtschaft und Französisch – und verschiedenen Wahlfächern, darunter eine Kooperation mit dem Seniorenheim in Marquartstein oder differenzierter Sport wie Klettern. Die Schule sei Partnerschule für Wintersport mit abgestimmten Trainingseinheiten und Wettkämpfen. Walch: „All diese Angebote könnten wir bei verminderten Schülerzahlen nicht mehr aufrechterhalten.“

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