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Abschlussfeier in Prien

Freie Waldorfschule Chiemgau: „Und plötzlich war das Abitur da!“

Stellvertretend für den Abiturjahrgang 2021/21 der Freien Waldorfschule Chiemgau stehen Mascha Roser, Nasjenka Teebken, Marie Marg, Hannah Lehner (von links).
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Stellvertretend für den Abiturjahrgang 2021/21 der Freien Waldorfschule Chiemgau stehen Mascha Roser, Nasjenka Teebken, Marie Marg, Hannah Lehner (von links).

Natürlich erntete Fabiano Burner dafür Lachen, als er seine Mitabiturienten der Freien Waldorfschule Chiemgau mit den Worten „Und plötzlich war das Abitur da!“ begrüßte. Aber Lachen und Freude waren sowieso das Motto der Zeugnisübergabe.

Prien – Wie sollte es auch anders sein, wenn man nach 13 Schuljahren die Abiturprüfung geschafft hat. Manche der Absolventen kennen sich seit dem ersten Schultag. Freude herrschte auch auf Seiten der Lehrer. Für Klassenbetreuerin und Mathelehrerin Annette Syska war es der stärkste Matheabitur-Jahrgang in ihrem 40-jährigen Lehrerinnendasein: „Ich bin sehr stolz darauf. Jeder hat in dieser Klasse sein bestes gegeben und mit enorm viel Übdisziplin dieses gute Ergebnis möglich gemacht. Und das unter den erschwerten Bedingungen mit Distanzunterricht und viel selbstständigem Arbeiten.“

Hier finden Sie unsere Themenseite zum Abitur 2021

Erstmals sechs Sport-Abiturienten

Sportlehrer Johannes Nitsche freut sich, dass es heuer erstmals sechs Sport-Abiturienten an der Priener Waldorfschule gibt. „Wir sind sehr dankbar für die viele externe Unterstützung, die wir erhalten haben: Sportlehrer Markus Koch vom Internat Schloss Stein, Physiotherapeut Michael Roser und weitere Engagierte aus der Elternschaft haben die Vorbereitung für die Schüler möglich gemacht. Vielen Dank auch an das Prienavera, dass wir das Schwimmtraining durchführen konnten.“ Mit einer Parabel verabschiedete Schulleiterin Evelyn Bukowski die jungen Erwachsenen. Ein älterer Fisch trifft zwei junge Fische und frägt sie, wie denn das Wasser sei. Worauf sich die jungen Fische wundern: „Was zum Teufel ist Wasser?“

Wunsch für Offenheit

Die offensichtlichsten und wichtigsten Tatsachen sind oft die, die am schwersten zu erkennen seien. „Ich wünsche Ihnen heute Offenheit für das Wahre und Wesentliche. Sie haben die Freiheit bewusst zu entscheiden, was macht Sinn und was nicht, über was lohnt es sich nachzudenken – egal wann und wo, selbst im größten Alltagstrott.“ Der Alltagstrott ist für die Abiturienten in weiter Ferne. Erstmal wollen sie: „Etwas Zeit verschwenden, reisen und den Kopf zur Ruhe kommen lassen. Und dann mit einem Plan ab ins Leben.“

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