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Frischer Wind im Verein

Frauen-Power bei den Breitbrunner Rosserern

Daniela Heß, neue Vorsitzende der Rosserer, mit ihren Vorgängern, dem ersten Vereinsvorsitzenden Sepp Obermeier (rechts) und seinem bisheirgen Stellvertreter Wast Huber. Auf dem Kopf trägt sie den Hut, den sie symbolisch in den Ring geworfen hat.
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Daniela Heß, neue Vorsitzende der Rosserer, mit ihren Vorgängern, dem ersten Vereinsvorsitzenden Sepp Obermeier (rechts) und seinem bisheirgen Stellvertreter Wast Huber. Auf dem Kopf trägt sie den Hut, den sie symbolisch in den Ring geworfen hat.
  • VonKarl Wastl
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Daniela Heß und Marie-Luise Stockmeier übernehmen bei den Breitbrunner Rosserern das Ruder von den bisherigen Vorsitzenden Sepp Obermeier und Wast Huber. Diese gaben nach knapp 30 Jahren ihre Ämter freiwillig an eine jüngere und weiblichere Vorstandschaft ab.

Breitbrunn – „Nach fast drei Jahrzehnten darf auch mal Schluss sein“: Mit diesen Worten ließ Sepp Obermeier, bisheriger erster Vorsitzender der Breitbrunner Rosserer die Bombe auf der Jahreshauptversammlung des Vereins platzen. Zu den Neuwahlen wollte er nicht mehr antreten, genauso wie sein Vize Wast Huber. Dafür warfen zwei Frauen ihren Hut in den Ring. Daniela Heß (47), Lehrerin, und Marie-Luise Stockmeier (34), Landschaftsgärtnerin, arbeiten seit vielen Jahren aktiv im Vorstandsgremium der Rosserer mit. Beide konnten die Vereinsmitglieder von sich überzeugen, und so verließen an diesem Abend Heß als neue Vorsitzende und Stockmeier als ihre Stellvertreterin das Wirtshaus.

Pläne für den diesjährigen Leonhardi-Ritt

Als neue Schatzmeisterin konnte Sabine Hörterer gewonnen werden; das Amt der Schriftführerin bleibt in den bewährten Händen von Kathi Fischer. Als Beisitzer stellen sich Chrissy Probst, Monika Fischer, Christian Srebernjak und Sepp Obermeier zur Verfügung.

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„Die Quote ist also kein Thema bei den Rosserern“, schmunzelt Obermeier im Nachgang. Er freue sich außerdem, dass die künftige Vorstandschaft sich verjüngt habe. Auf Wunsch der designierten Vorsitzenden führte er die Versammlung weiter und stellte die Pläne für den Leonhardi-Ritt und das kommende Vereinsjahr vor, nachdem Schriftführerin Fischer die vergangenen zwei Vereinsjahre Revue passieren hatte lassen.

Zuwachs an Mitgliedern

Auch hat der Verein einen Mitgliederzuwachs zu vermelden, sodass die Rosserer aktuell gut über 100 Beitragszahler haben.

Am 31. Oktober soll es ab 13.30 Uhr wieder einen Leonhardi-Ritt durch Breitbrunn geben. Ein extra dafür ausgearbeitetes Hygienekonzept wurde vom Landratsamt genehmigt. Der Zug schlängelt sich wie üblich vom Möslweg/Ecke Ahornstraße durch den Ort in Richtung Gstadt, wo an der Martl-Mayer-Leitn eine kleine Andacht stattfindet. Auf dem Rückweg werden Ross und Reiter am Leonhard-Bildstock gesegnet. Die abschließende Einkehr findet vor der Vereinshalle statt.

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Des Weiteren ist für 2022 wieder ein „Fest der Pferde“ angedacht, so Obermeier, worüber aber letztendlich erst im Frühjahr entschieden werde.

Hut als Symbol

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ haben einige Frauen unter der Federführung von Daniela Heß eine Einlage nach dem Motto „Rosserer gut behütet“ aufgeführt. Obermeier war stets eine treibende Kraft, so deren Tenor. Er war bei der Gründung im Jahr 1984 dabei und lenkte seit 28 Jahren als Vorsitzender die Geschicke des Vereins. Auch war viele Jahre sein Kompagnon an der Spitze der Rosserer. Obermeier und Huber erhielten als Abschiedsgeschenk einen Gutschein für einen Hut als Symbol der stets „guten Behütung“, wie Heß zum Schluss betonte. Ihre Stellvertreterin ließ sich übrigens entschuldigen, sie hatte aber ihre Bereitschaft, im Falle eines Wahlsieges, schon im Vorfeld bekundet.

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