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Nachruf

Franz Hirtl aus Reit im Winkl im Alter von 83 Jahren verstorben

Franz Hirtl
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Franz Hirtl
  • VonJosef Hauser
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Ein vielseitig interessierter, humorvoller Mensch sei er gewesen, immer positiv eingestellt und gut gelaunt. Dies sagte Pfarrer Martin Straßer beim Requiem in der Pfarrkirche St. Pankratius für den im Alter von 83 Jahren verstorbenen Konditormeister Franz Hirtl.

Reit im Winkl – Fast 70 Jahre sei er als Konditor tätig gewesen, davon über 50 Jahre als Inhaber seines Café Backhäusl.

Seine vielfältigen Begabungen habe der Verstorbene nach seiner Konditorlehre durch eine 16 Jahre währende Berufszeit mit Meisterprüfung unter anderem im Ausland gefördert und verbessert. Zurück in seinem Heimatort Reit im Winkl, habe er in direkter Nachbarschaft zu seinem elterlichen Hotel Sonnleiten das Café Backhäusl aufgebaut und betrieben, später dann das neue Backhäusl an der Dorfstraße mit Blick auf das Kaisergebirge. „Es war ein Anlaufpunkt für viele Menschen, die Franz Hirtl mit seinen Köstlichkeiten verwöhnt hat“, so Pfarrer Straßer.

Einen Ausgleich zur Arbeit habe er in seiner Liebe zur Natur gefunden und sich dabei auch in Verbänden der Jäger und Fischer eingebracht. Dies bestätigte bei der anschließenden Urnenbeisetzung im Friedhof Sepp Kurz-Hörterer von der Kreisgruppe Traunstein im Landesjagdverband Bayern. Seit 1985 sei Hirtl dort ein sehr aktives Mitglied gewesen. Die Rupertiwinkler Jagdhornbläser spielten dem Verstorbenen zu Ehren ein „Jagd vorbei und Halali“.

Weitere Nachrufe finden Sie hier.

Ehrenvorstand Michael Neumaier vom Trachtenverein „Dö Koasawinkla“ erinnerte daran, dass der Verstorbene als Mitglied der Kindergruppe schon beim Festabend zum großen Trachtenfest 1951 in Reit im Winkl den Prolog gesprochen habe. Neben der Fahne des Trachtenvereins senkte sich am offenen Grab auch die Standarte des Anglerbunds Chiemsee zu Ehren ihres ebenfalls langjährigen aktiven Mitglieds. Der Verstorbenen hinterlässt neben seiner Frau Sieglinde seine vier Kinder.

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