Wissenschaftler aus Tschechien zu Gast

Forscher untersuchen Gesteinsproben

Dr. Michael Rappenglück (von links) vom "Chiemgau Impact Research Team" (CIRT) und Bürgermeister Georg Schützinger freuten sich über den Besuch der tschechischen Wissenschaftler Dr. Václav Prochazka und Dr. Pavel Kalenda, die sich in Grabenstätt und Umgebung über den "Chiemgau Impakt", über den - angenommenen - Meteoriten-Einschlag, informierten.  Foto  Müller
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Dr. Michael Rappenglück (von links) vom "Chiemgau Impact Research Team" (CIRT) und Bürgermeister Georg Schützinger freuten sich über den Besuch der tschechischen Wissenschaftler Dr. Václav Prochazka und Dr. Pavel Kalenda, die sich in Grabenstätt und Umgebung über den "Chiemgau Impakt", über den - angenommenen - Meteoriten-Einschlag, informierten. Foto Müller

Grabenstätt - Hohen wissenschaftlichen Besuch aus Tschechien hatte das "Chiemgau Impact Research Team" (CIRT): Der Geophysiker Dr. Pavel Kalenda von der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik und der Geochemiker Dr.

Václav Prochazka waren zu Gast im Impakt-Museum in Grabenstätt.

Bürgermeister Georg Schützinger hieß die Besucher willkommen. Im Anschluss führten Mitglieder des CIRT die Wissenschaftler im Gelände zu mehreren Meteoritenkratern im ellipsenförmigen Streufeld des Chiemgau-Impaktes, das sich von der Chiemsee-Region bis nach Altötting, Marktl und Burghausen erstreckt. Es wird angenommen, dass die Trümmer des Himmelskörpers zur Bronzezeit/Keltenzeit (2200 bis 300 vor Christus) aus nordöstlicher Richtung mit einer Geschwindigkeit von weit über zehn Kilometern pro Sekunde auf der Erde einschlugen - mit verheerenden Folgen für die einst hier lebende Bevölkerung.

Die tschechischen Forscher waren von sich aus auf die Forschungen des seit zehn Jahren bestehenden CIRT aufmerksam geworden und hatten um eine gemeinsame Geländebegehung gebeten. Was sie zu sehen bekamen, überstieg all ihre Erwartungen. Sie verließen den Chiemgau mit einem Auto voll vielversprechender Gesteinsproben, die sie in den nächsten Monaten untersuchen wollen. mmü

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