LESERFORUM

Folgen nicht abschätzbar

Zum Bericht „Chiemsee-Schlamm als Präzedenzfall?“ im Lokalteil:

Bei der ohnehin fortschreitenden Verlandung des Chiemsees halte ich es für unverantwortlich, den Schlamm einer Ausbaggerung nur innerhalb des Chiemsees zu verlagern. Die Folgen eines solchen Vorgehens für den See und seinen Mikrokosmos sind noch gar nicht abzuschätzen, aber die bekannten Befürchtungen sprechen dafür, so etwas nicht zu tun. Kleinere Gemeinden und Häfen bringen die Kosten für die Schlammverbringung an Land im Sinne des Naturschutzes und aus Respekt vor dem Chiemsee auf. Dann darf das Bekenntnis des Chiemsee-Yachtclubs, „nichts Umweltschädliches“ zu unternehmen, kein Lippenbekenntnis bleiben. Sonst bleibt die genannte Liebe der Segler zur Natur höchst fragwürdig.

Renate M. Mayer

Breitbrunn

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