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Filme, Roboter und Apps: Traunsteiner Gymnasium mit vielfältigen Projektseminaren

Erfolgreich mit ihrem P-Seminar-Ergebnis: Linus Pleyer (rechts) und Lois Dalheimer (links) erklären die Funktionsweise ihrer selbst programmierten Roboter.

Die Arbeit hat sich gelohnt: Nach eineinhalbjährigen Arbeitsphase haben die Schüler der Q12 am Chiemgau-Gymnasium Traunstein ihre Projekte im Rahmen ihrer Projektseminare präsentiert. Die Bandbreite reichte von Mathematik, Minibars bis hin zu Robotern.

Traunstein – Es war ein krönender Abschluss einer eineinhalbjährigen Arbeitsphase mit äußerst unterschiedlichen Zielen: Die Schüler der Q12 am Chiemgau-Gymnasium Traunstein (ChG) haben der interessierten Öffentlichkeit jetzt die Ergebnisse ihrer Projektseminare vorgeführt. Rechnen zum Anfassen gab es bei „Mathematik von Schülern für Schüler“. Die Teilnehmer hatten sich Spiele und Experimente für zwei Mathe-Tage ausgedacht, um jüngeren Schülern das Fach auf besondere Weise näher zu bringen. So wird mithilfe eines Schachbretts verdeutlicht, was exponentielles Wachstum bedeutet. Jedes der nummerierten Felder steht für eine Verdoppelung der Reiskörner. Auf dem ersten Feld liegt ein Reiskorn, auf Feld 15 steht ein großes Glas voll Reis. Das Gewicht eines zwei Tonnen schweren Autos wird bereits auf Feld 27 erreicht, auf Feld 64 sind Hungersnöte für alle Zeiten ausgeschlossen.

Eine Minibar der besonderen Art bekamen die erstaunten Besucher am Stand des P-Seminars „Design trifft Upcycling“ zu sehen. Aus alten Kanistern haben die kreativen Schüler dekorative Schränkchen für Hochprozentiges hergestellt, wobei sich auch andere Nutzungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel als Medizinschränkchen oder mobile Musikanlage mit Lautsprechern denken ließen.

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In diesem Kunstseminar wurde aber auch anderen alten, ungenutzten Gegenständen neues Leben eingehaucht. Die Herausforderung war dabei, scheinbar unbrauchbare alte Produkte mit innovativem Design zu kombinieren und somit etwas Neues zu erschaffen: Aus zersägten Paletten einen multifunktionalen Hocker zum Beispiel.

Das P-Seminar Informatik hatte es sich zur Aufgabe gemacht, Informatiklehrern ein komplett ausgearbeitetes Muster für ein P-Seminar zu entwickeln. Mithilfe des LEGO-EV3-Roboters soll auf verschiedene Arten ein Parcours bewältigt werden. Wie die Lösungen und Lösungswege aussehen könnten, wurden detailliert für den Lehrer zu Protokoll gebracht.

Neben diesen erstellten Anleitungen für Schüler und Lehrer konnten Besucher des Präsentationsabends sich in persönlichen Gesprächen sowie in Vorträgen einen detaillierten Einblick in die vorgeschlagenen Programmierungen und Funktionsweisen der Roboter erhalten.

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In einem weiteren Seminar versuchten drei verschiedene Schülergruppen, Kurzfilme aus geeigneten literarischen Vorlagen entstehen zu lassen. Hierfür arbeiteten sie sich in die Materie der Filmproduktion ein, erstellten Drehbücher, Storyboards und als Endprodukt einen Film: „Das gemusterte Band“, in dem Sherlock Holmes und Dr. Watson unter Einsatz ihres Lebens einen heimtückischen Mord aufklären.

Eine zeitgemäße Version eines Sammelkartenspiels; eine App, die Bildschirme individuell auf die Sehschwäche der Nutzer anpasst, sodass man ohne Brille arbeiten kann; eine Induktionssteckdose, die man in Sekundenschnelle überall im Raum anbringen und wieder entfernen kann oder eine futuristische Orientierungshilfe für Blinde, das sind die Produkte, mit denen es vier Gruppen des P-Seminars Wirtschaft und Recht beim Wettbewerb „Jugend gründet“ unter die Top 100 von insgesamt 1100 Gruppen schafften. re

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