Feuerwehren im Landkreis Traunstein nehmen Übungsbetrieb wieder auf - Nach Corona-bedingter Pause erster Schritt in Richtung Normalität

Grundlagenübungen starten unter strengen Hygienemaßnahmen.
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Grundlagenübungen starten unter strengen Hygienemaßnahmen.

Die Feuerwehren in der Region können aufatmen. Die Wehren starteten in den Leitstellenbereichen Traunstein und Rosenheim ihren Übungsdienst. Nachdem der Raum Südostoberbayern mit die höchsten Corona-Infektionszahlen hatte, stimmten sich die umliegenden Kreisbrandräte ab und legten den Startschuss für die Wiederaufnahme des Übungsbetriebes fest.

Traunstein – Trotz spezieller Corona-Hygienevorschriften und reduzierten Gruppengrößen sind alle Feuerwehrmänner und -frauen froh, dass es wieder losgeht. Für Traunsteins Kreisbrandrat Christof Grundner ist es ein Schritt in die richtige Richtung. „Wir gehen einen schmalen Grat, da wir die Feuerwehrangehörigen einerseits schützen müssen, andererseits ist eine weiter andauernde Zwangspause für die Leistungsfähigkeit in mehrfacher Hinsicht schädlich“, erklärt Grundner im Gespräch mit der Chiemgau-Zeitung. Außerdem behauptet er, dass sie den regulären Dienstbetrieb so schnell wie möglich wieder voll aufnehmen möchten.

Kleingruppen im Einsatz

Grundlagenübungen in Kleingruppen sind ab sofort wieder möglich, dürfen aber aufgrund der Ansteckungsgefahr nur innerhalb der eigenen Feuerwehr stattfinden. Neben dem Einhalten des Mindestabstandes müssen die Einsatzkräfte Mund- und Nase-Schutzmasken tragen, außerdem soll der Übungsbetrieb nach Möglichkeit im Freien stattfinden. Übungen, bei denen der Mindestabstand unterschritten werden muss, sind derzeit noch nicht erlaubt.

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Den Kopf zerbrechen sich die Verantwortlichen des Lehrgangsbetriebes bei den Feuerwehren im Landkreis Traunstein. „Hier sind wir gerade fieberhaft dabei, ein Konzept für unsere Feuerwehren zu erstellen, damit wir dringend benötigte Ausbildungen so schnell es geht ermöglichen können“, so Sepp Linner als zuständiger Fach-Kreisbrandmeister. Sein Amtskollege Stefan Thurner, der für die Atemschutzausbildung verantwortlich ist, spricht von einer „Riesen-Herausforderung, den Bereich Atemschutz unter Infektionsaspekten sicher zu betreiben“, gibt sich jedoch zuversichtlich, dass man den Übungs- und Lehrgangsbetrieb zeitnah aufnehmen kann.

Für den derzeit pausierenden Nachwuchs im Landkreis haben sich die Verantwortlichen rund um Martina Steinmassl und Eva Pregler etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Abstimmung mit der Kreisfeuerwehr

Mit dem Quiz „Jugendfeuerwehren querbeet“ unterhalten sie die Jugendlichen mit Themen rund um die Feuerwehr. Das Quiz läuft bis 18. Juli und die Teilnahme ist jederzeit möglich. Alle Spielregeln finden sich auf der Internetseite des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein.

Um angepasste Lösungen für die einzelnen Landkreise zu finden, erfolgen derzeit Abstimmungen zwischen den Verantwortungsträgern der Feuerwehren sowie den Landratsämtern und Gesundheitsbehörden. hob

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