Feuerwehren der Marktgemeinde Grassau gut aufgestellt

An das Feuerwehrgerätehaus wurden links zwei neue Hallen angebaut. Im vorderen Bereich erstellten die Kameraden größtenteils in Eigenleistung einen Anbau für das Notstromaggregat. Die Zufahrt zu den Parkplätzen erfolgt nun über den Hans-Hornberger- Weg.
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An das Feuerwehrgerätehaus wurden links zwei neue Hallen angebaut. Im vorderen Bereich erstellten die Kameraden größtenteils in Eigenleistung einen Anbau für das Notstromaggregat. Die Zufahrt zu den Parkplätzen erfolgt nun über den Hans-Hornberger- Weg.

Grassau –. Die Feuerwehren Grassau und Rottau bilden eine starke Einsatzgruppe.

Dies war aus den Berichten der Kommandanten derRottauer wie der Grassauer Wehr im Marktgemeinderat ersichtlich.

Über 47 Einsatzkräfte verfügt die Rottauer Feuerwehr. In Ausbildung befinden sich zehn Jugendliche, berichtete Karl Huber, erster Kommandant.

Die Tageseinsatzstärke liege bei sechs Aktiven, darunter zwei Atemschutzträgern. 2019 wurden 48 Einsätze bewältigt, darunter sechs Brände. Huber informierte, dass bei den 179 Terminen über 3000 Arbeitsstunden abgeleistet wurden. Die Jugendlichen probten den Ernstfall 49-Mal und kamen auf 746 Arbeitsstunden. „Wir haben eine schlagfertige Truppe“, betonte Huber.

Mit der Planung für den Neubau des Feuerwehr hauses wurde bereits 2017 begonnen. „Jetzt hoffen wir, dass der Spatenstich im nächsten Jahr erfolgt. Wir brauchen dringend größere Räume“, so Huber.

Er informierte weiter, dass in das geplante Gebäude auch eine Führungsstelle, ein Stabsraum, für die Alarmierung eingerichtet werde. Das gesamte Achental werde dann von dieser Führungsstelle aus betreut.

Bürgermeister StefanKattari meinte, dass die Einrichtung der Führungsstelle auch eine Aufwertung der Feuerwehr Rottau sei. Mit dem Feuerwehrhaus hänge auch die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs zusammen.

Auf 65 Aktive kann die Grassauer Wehr zurückgreifen. 21 Jugendliche werden in der Jugendfeuerwehr auf den Dienst in der aktiven Mannschaft vorbereitet. Konrad Nagele, Erster Kommandant der Grassauer Wehr, erklärte, dass dieJugendarbeit durch Corona etwas ausgebremst wurde.

Auch wenn es mit 70 Einsätzen ein bislang ruhigeres Jahr gewesen sei, so gab es doch größere Brände und Verkehrsunfälle. 30 Einsätze in zwei Tagen mussten durch das Hochwasser erfolgen.

Immer wieder ein Problem seien die zweiten Rettungswege bei den Punkthäusern im Siedlungsbereich.

Erst vor einigen Wochen habe es einen Einsatz im vierten Stock eines dieser Häuser gegeben, wobei sich das Problem die Drehleiter gut zu positionieren, ergab.

tb

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