Fernwärme-Netz wird weiter ausgebaut

Über den Stand der Arbeiten ließ sich Bürgermeister Justus Pfeifer (links) während einer Besichtigung von Wolfgang Wimmer vom Biomassehof Achental (Zweiter von links) und zwei Mitarbeitern der Verlegefirma informieren.
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Über den Stand der Arbeiten ließ sich Bürgermeister Justus Pfeifer (links) während einer Besichtigung von Wolfgang Wimmer vom Biomassehof Achental (Zweiter von links) und zwei Mitarbeitern der Verlegefirma informieren.

Ruhpolding –. Im Zuge der umfangreichen Sanierung der Brander Straße erfolgt derzeit die zukunftsweisende Erweiterung des Fernwärme-Systems, das durch das gemeindeeigene Heizkraftwerk gespeist wird.

Die Wärmetrasse, in deren Verlauf acht Gebäude zwischen der Brander Straße und der Urschlauer Ache an den Hauptstrang angebunden werden, erstreckt sich auf einer Länge von 450 Metern.

Kosten durchMaßnahme gespart

Kurz nach Amtsantritt hatte Bürgermeister Justus Pfeifer (CCSU/VRB) zusammen mit dem Energieausschuss beschlossen, die Baumaßnahme für die Leitungstrasse der Nahwärmeversorgung zu nutzen. „Die Straße für die Verlegung der Rohre in zwei oder drei Jahren wieder aufzureißen hätte unnötige Steuergelder verschwendet. Durch die jetzige Maßnahme konnten wir innerhalb eines zweimonatigen Kraftakts Kosten sparen und zugleich die Anlieger eher ans Netz anschließen“, so der Rathauschef.

In der Hauptsache handelt es sich dabei um Mehrfamilienhäuser. Deren Bewohner werden künftig von der Wärmeversorgung aus regionaler Holzwirtschaft profitieren. Wie Projektleiter Wolfgang Wimmer vom Biomassehof Achental erläuterte, spare man so jährlich etwa 45 000 Liter Heizöl. Mit Tendenz nach oben, zumal sich durch die Neukunden die Zahl der Abnehmer in Richtung 50 nähert. Die Chancen dazu stehen gut, da nächstes Jahr der Ausbau der Mühlwinklstraße und damit weitere Anschlüsse anstehen. slu

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