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Feriendorf wird gebaut

Inzell - Die Weichen für das neue Inzeller Feriendorf nordöstlich der Kreuzfeldstraße sind gestellt: Der Gemeinderat hat nun zwei getrennte Verfahren zur Aufstellung eines «vorhabenbezogenen Bebauungsplans» auf den Weg gebracht.

Zum einen handelt es sich um das Grundstück der irischen Investoren von OGH Bavaria, einer deutschen Tochter der irischen OGH-Gruppe, die im linken Bereich des Gesamtareals für rund zwölf Millionen Euro in sechs Gebäuden etwa 70 Ferienwohnungen mit Tiefgarage errichtet.

Zum anderen geht es um das Projekt der Rosenheimer Decus Immobilien GmbH, die zirka 60 hochwertige Holzferienhäuser mit Zentralgebäude auf zwei angrenzenden Grundstücken plant. Dieses Vorhaben hat laut Clemens Dengler von Decus ein Gesamtvolumen von etwa zehn Millionen Euro und wird innerhalb von drei bis vier Jahren in zwei Bauabschnitten realisiert. Ziel sei, eine Ferienanlage gehobenen Standards speziell für Familien zu schaffen.

Während das Vorhaben für die sechs irischen Gebäude einstimmig abgesegnet wurde, stimmte Annelie Gromoll (Offene Bürgerliste Inzell-Chiemgau) als Einzige gegen die Einleitung des Verfahrens zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans für das Hüttendorf, weil sie erhebliche Vorbehalte gegen die Planung der 60 Ferien-Holzhäuser für Familien hat.

Die Investoren stellen beide Projekte am Mittwoch, 11. März, um 19 Uhr im Rathaus den Bürgern vor.

Vom Gemeinderat wurde sehr positiv gesehen, dass die beiden benachbarten Anlagen ausschließlich überregional über eigene Vertriebswege vermarktet werden sollen, sodass keine Konkurrenz für die Inzeller Vermieter von Ferienwohnungen erwartet wird. Die Wohnungen der Iren sollen im angelsächsischen Raum beworben werden, da Angelsachsen laut Dengler spezielle Grundrisse gewohnt sind, die sie im vorhandenen Angebot nicht finden.

Die Häuser im Hütten-Familiendorf sind passend zur Topografie strukturiert, wie Architektin Claudia Petzenhammer erläuterte. Manche Häusergruppen ließen einen «Dorfcharakter» entstehen. Die Häuser mit jeweils sechs mal acht Metern Grundfläche sind offen gestaltet, mit Fenstertüren nach Süden und Westen, 30 Grad Dachneigung, einer horizontalen Holzschalung und einem Windfang im Eingangsbereich.

Bürgermeister Martin Hobmaier sieht hier gute Chancen für eine Belebung des Badeparks, der Skischule, des Schneeparks oder des Fahrradgeschäfts. vm

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