Es fehlt noch der Rahmenvertrag

Traunstein – Wie es um den geplanten Pflegestützpunkt im Landkreis Traunstein aussehe, wollte Kreisrätin Waltraud Wiesholler-Niederlöhner (SPD) in der jüngsten Sitzung des Kreisausschusses wissen.

Landrat Siegfried Walch (CSU) teilt mit, dass man noch vor der Sommerpause ein Konzept vorlegen wolle, wie der Pflegestützpunkt zu gestalten sei.

Die Verantwortlichen des Landratsamts seien bereits in Gesprächen mit dem Bezirk Oberbayern. „Es fehlt noch der Rahmenvertrag mit den Krankenkassen“, sagte er.

Erst wenn dieser unter Dach und Fach sei, könne über die Ausgestaltung sowie die nötigen Räumlichkeiten diskutiert werden. „Wenn es soweit ist, setzen wir uns dann aber alle nochmal zusammen“, versprach Walch.

Der Pflegestützpunkt in Traunstein wäre der zweite in Oberbayern und ist als Zentrum für ganzheitliche Beratung gedacht. Bereits vor einem Jahr, im April 2018, hatte der Ausschuss für Gesundheits- und Flüchtlingsfragen beschlossen, bei den zuständigen Stellen aktiv zu werden. Der Pflegestützpunkt soll die Beratung von Pflegebedürftigen und deren Angehöriger beispielsweise in sozialen Notlagen oder nach einer Klinikentlassung bündeln.

So könnten in diesem Stützpunkt die bereits vorhandenen Beratungsstellen und ehrenamtlichen Hilfsangebote zusammengefasst werden. vew

Kommentare