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Treffen vor Ort wegen Corona abgesagt

Fackelreise führt durch drei Länder

Benedikt Dörder vom BRK Miesbach (rechts) übergibt die Fackel an Gert Kleinhans (links) und Otto Dauer von der Wasserwacht Prien-Rimsting.
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Benedikt Dörder vom BRK Miesbach (rechts) übergibt die Fackel an Gert Kleinhans (links) und Otto Dauer von der Wasserwacht Prien-Rimsting.
  • Alexandra Schöne
    VonAlexandra Schöne
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Der Schweizer Henry Dunant hat nach der Schlacht in Solferino im Jahr 1859, dem Entscheidungskampf im Sardinischen Krieg zwischen dem Kaisertum Österreich und dem Königreich Sardinien, die Rotkreuz-Bewegung gegründet.

Prien - Jedes Jahr kommen Rotkreuzler aus der ganzen Welt im Juni an der Stelle der Schlacht zu einem Fackelzug zusammen. Wegen Corona muss er ausfallen. Doch sie haben sich etwas anderes einfallen lassen: eine Fackelreise durch drei Länder. Auch die Bereitschaft Prien war bei der Aktion dabei. Mit alten Einsatzfahrzeugen und in alten Uniformen sind die Kameraden vom BRK Miesbach in Prien angerückt. Mit dabei: die Fackel.

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Diese hat schon einen langen Weg hinter sich, ist seit mehr als einem Monat unterwegs. Laut dem Roten Kreuz Salzburg ist die Fackel am 8. Mai, dem Geburtstag von Henry Dunant, in Münster in Nordrhein-Westfalen gestartet. Von dort aus wurde sie von verschiedenen Kreis- und Ortsverbänden immer weitergegeben. Das BRK Miesbach übergab das Licht am Priener Wasserwachthaus dem Kreisverband Rosenheim.

Die Wasserwacht Prien brachte das Licht zuerst auf die Herreninsel und dann nach Übersee. Dort übernahm es das BRK Berchtesgarden. Die Fackel soll laut Matthias Baumann vom BRK Rosenheim von dort aus nach Österreich und anschließend ins italienische Solferino gebracht werden. „Es zeigt den Zusammenhalt der Rotkreuz-Gemeinschaft“, sagt er. „Das ist eine schöne Geste für das Ehrenamt.“ Falls die Fackel unterwegs ausgeht, gibt es Ersatz aus einer Laterne. So kommt das Licht sicher auf dem ehemaligen Schlachtfeld an.Alexandra Schöne

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