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Erstmals seit 30 Jahrenwerden die Gräber teurer

  • VonManfred Peter
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Ruhpolding – Die Gemeinde müsse kostendeckend und ohne Gewinnorientierung kalkulieren, sagte Ruhpoldings Bürgermeister Justus Pfeifer (CSU) in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats einleitend zu den Anpassungen der Gebühren für Entwässerung, Wasserabgaben und Friedhof.

Letztlich gab es für alle Bereiche ein einstimmiges Votum.

Es erhöhen sich die Kosten je Kubikmeter Schmutzwasser um einen Cent. Die Gebühr für die Einleitung von Schmutzwasser kostet künftig 1,87 statt 1,86 Euro je Kubikmeter. Anders sieht es bei Wasserabgaben und Friedhof aus. Hier müssen die Bürger künftig tiefer in die Tasche greifen. Das liegt bei den Friedhofsgebühren daran, dass die letzte Anpassung in den 1990er-Jahren erfolgt ist. Bei der Erhöhung der Wassergebühr hat man sich laut Pfeifer für einen „Mittelweg“ entschieden. Künftig wird eine Grundgebühr von 30 Euro im Jahr fällig und die Kosten je Kubikmeter Wasser steigen von 1,85 Euro auf 2,08 Euro.

Beim Friedhof habe die Nachkalkulation eine Unterdeckung von etwa 138 000 Euro ergeben. Für das Einzelgrab sind pro Jahr künftig 39 Euro statt 18 Euro anzusetzen und für das Familiengrab 78 Euro statt 36 Euro. Für ein Gemeinschaftsurnengrab war vorher ein einmaliger Betrag von 225 Euro zu zahlen. Nun fallen hierfür 75 Euro pro Jahr an. Neu wurde das Baumurnengrab aufgenommen mit einer jährlichen Gebühr von 63 Euro.

Um bei den Friedhofsgebühren nicht wieder nach einer langen Zeit so große Sprünge erleben zu müssen, regte Horst Plenk (CSU) an, diese auch im vierjährigen Turnus zu kalkulieren. Der Bürgermeister nahm diese Anregung in den Beschluss auf.mp

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