Erster Schritt in Richtung Bernauer Schulerweiterung

Dass die Bernauer Schule aus allen Nähten platzt, wurde oft diskutiert - gerade auch im Zusammenhang mit der Mittagsbetreuung, die nirgends Platz findet. Jetzt hat der Gemeinderat einen ersten Schritt zum Ausbau unternommen.

Bernau – „Die Diskussion der letzten Wochen hat gezeigt, dass der Schulausbau frühzeitig angepackt werden soll“, meinte Bürgermeister Philipp Bernhofer (Bernauer Liste) in jüngster Sitzung. Er schlug vor, sich auf die Suche nach geeigneten Planungsbüros zu machen.

Das sieht der Gemeinderat geschlossen auch so, nur kam von mehreren Seiten der Einwand, zunächst noch Informationen einzuholen. Man solle vorher die weitere Entwicklung der Schülerzahlen anschauen und auch die Schule früh einbinden, regte Josef Genghammer (Grüne) an. „Ein Planungsbüro braucht konkrete Vorgaben“, stimmte Gerhard Jell (CSU) zu. „Wir brauchen ein schlagkräftiges Büro“, betonte Irene Biebl-Daiber (CSU). Die Schule, so meinte sie, habe eventuell schon ein Raumkonzept fertig erstellt.

Michaela Leidel (Bernauer Liste) störte sich, dass von Schule und Mittagsbetreuung die Rede ist. Es könne gut sein, so meinte sie, dass der Bedarf der Eltern in eine andere Richtung geht, zum Beispiel in Richtung offener Ganztagsschule. Sie riet, den Eltern die Unterschiede der Betreuungsmöglichkeiten vorzustellen und den Bedarf abzufragen.

Auf Anregung aus dem Rat wurde der Beschluss dahingehend ergänzt, dass nicht nur Angebote und Referenzen geeigneter Planungsbüros eingeholt werden, sondern auch Schule und Träger eingebunden, der Bedarf ermittelt und Betreuungsmodelle vorgestellt werden. kad

Kommentare