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GEMEINDERAT BERNAU

Erker für aufgestockte Werkstatt in Hittenkirchen

  • Tanja Weichold
    vonTanja Weichold
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Bei der Gegenstimme von Ursula Zeitlmann (Grüne) nahm der Bernauer Gemeinderat Kenntnis von der geänderten Planung bei der Aufstockung der Werkstatt in der Weishamer Straße 10a in Hittenkirchen und ließ eine Ausnahme von der Veränderungssperre zu. Das Gremium erteilte damit das gemeindliche Einvernehmen.

Bernau – Der Bau- und Umweltausschuss hatte sich wie berichtet mit dem geänderten Antrag (Tektur) in seiner Sitzung im April einstimmig einverstanden erklärt. Für die Teilaufstockung der Werkstatt für eine Wohneinheit liegt laut Zweitem Bürgermeister Gerhard Jell (CSU) ein Genehmigungsbescheid vor.

Die Änderung beinhalte gestalterische Änderungen, nämlich Erkervorsprünge, einen größeren Balkon und einen Windfang. Das Vorhaben füge sich weiterhin nach Art und Maß in die umliegende Bebauung ein, erklärte Jell. Wegen derErweiterung des Bebauungsplans Hittenkirchen-Dorfgelte eineVeränderungssperre, über eine Ausnahme könne nur der Gemeinderat entscheiden.

Von der Straße aus nicht zu sehen

Rathaus-Geschäftsleiterin Irmgard Daxlberger fügte an, dass die Änderungen das rückseitige Gebäude betreffen und sie von der Straße aus wahrscheinlich nicht wahrzunehmen sei.

Michaela Leidel (BL) erkundigte sich, ob der Bauwerber sich nicht zu einer ruhigeren Gestaltung durchringen könne. Prinzipiell sei sie dafür, ein Gebäude durch einen Wohnbereich aufzuwerten, doch nannte sie die Gestaltung eigenwillig. Daxlberger bewertete dies als „Geschmackssache“. Dritter Bürgermeister Franz Praßberger (ÜWG) sagte, den Bauausschuss habe dies nicht gestört, allerdings müsse gewährleistet sein, dass größere Fahrzeuge noch nach hinten fahren können.

Peter Pertl (CSU) berichtete, dass er mit dem Bauwerber gesprochen habe. Der habe argumentiert, dass der kleine Grundriss nicht viele Möglichkeiten lasse, um den Wohnraum besser nützen zu können. Er habe sich intensiv Gedanken gemacht.

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