Heute Ausstellungseröffnung "100. Geburtstag: Carl Ostermayer - Leben und Wirken"

Erinnerung an den "Scherben-Kare"

Der erste große Erfolg des Hobby-Archäologen Carl Ostermayer war die Lokalisierung des Gräberfeldes von Bedaium, im östlich der Alz gelegenen Seebrucker Ortsteil Graben. Der Beweis für eine große römische Siedlung war damit endgültig erbracht.  Foto Privat
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Der erste große Erfolg des Hobby-Archäologen Carl Ostermayer war die Lokalisierung des Gräberfeldes von Bedaium, im östlich der Alz gelegenen Seebrucker Ortsteil Graben. Der Beweis für eine große römische Siedlung war damit endgültig erbracht. Foto Privat

Seeon-Seebruck - Bayerisches Original, Chiemgau-Urgestein, Grenzgänger und Überlebenskünstler, Fotograf, Filmer und Vortragsredner, Bundesverdienstkreuzträger, Ortsheimatpfleger von Seebruck, Gemeinde-Archäologe und Ehrenbürger der Gemeinde Seeon-Seebruck - das und noch viel mehr war der am 16. November 2004 im 90.

Lebensjahr verstorbene Carl Ostermayer, der "Scherben-Kare von Seebruck", der am 26. April seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.

Zur Erinnerung an den "Lebenskünstler" Ostermayer wird von morgen, Freitag, bis Sonntag, 24. Mai, im Römermuseum Bedaium in Seebruck die Ausstellung "100. Geburtstag: Carl Ostermayer - Leben und Wirken" präsentiert. Feierlich eröffnet wird sie am heutigen Donnerstag um 18 Uhr in der Heinrich-Kirchner-Galerie, gegenüber dem Museum.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Bernd Ruth und der Ersten Vorsitzenden des Heimat- und Geschichtsvereins Bedaium, Dr. Christine Kreitmair, werden Markus Müller und Reinhold R. Schulz, beides langjährige Freunde von Carl Ostermayer, dessen Leben Revue passieren lassen. In einem eigens dafür angelegten Ostermayer-Archiv sortierten und katalogisierten sie in den letzten zehn Jahren Unmengen von Foto- und Filmmaterial über die historischen Wurzeln Seebrucks und den landschaftlich so reizvollen Chiemgau, Zeitungsartikel, Dokumente und vieles mehr.

Das Tun und Wirken Ostermayers sollte auch nach seinem Tod nicht in Vergessenheit geraten. Das war auch der Wunsch des verstorbenen Fotografen, Filmers und Hobby-Archäologen.

Vor der Eröffnung wird eine

Gedenktafel enthüllt

Vor der Ausstellungseröffnung wird an der Westseite der Heinrich-Kirchner-Galerie, also dort, wo Ostermayer von 1955 bis 2004 wohnte, um 17.30 Uhr eine Gedenktafel enthüllt. Die mit hunderten Ostermayer-Fotos illustrierte Ausstellung im Erdgeschoss des Römermuseums konzentriert sich auf Ostermayers Seebrucker Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg und kann bis 24. Mai dienstags bis samstags von 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr sowie sonntags von 14 bis 16 Uhr besucht werden.

Veranstalter sind die Gemeinde Seeon-Seebruck und der Heimat- und Geschichtsverein Bedaium. mmü

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