LESERFORUM

Erinnerung an eigene Kindheit

Zum Bericht „Einschränkungen gab es schon früher“ vom 23.

April im Lokalteil:

Die Erinnerungen von Hans Nußbaum haben mich an meine Kindheit in den Nachkriegsjahren zurückdenken lassen. Aus familiären Gründen war ich, Jahrgang 1938, bei der verwitweten Oma in Weiden in der Oberpfalz gut aufgehoben.

Mit ihr sammelte ich im Wald viel Astholz für den Küchenherd. Ab und zu gingen wir bei den Bauern in den umliegenden Dörfern zum Hamstern, wobei Oma für Butter und Schmalz kleine Schmuckstücke eintauschte. Am wichtigsten waren im Herbst Erdäpfel (Kartoffeln) zum Einlagern im Keller. So überstand die ganze Familie die entbehrungsreiche Zeit, bis die Amerikaner einrückten, und der Krieg zu Ende war.

Hans-Dieter Hotz

Grassau

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