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Erfolge für Pferdezüchter

OVB
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Vorstand Hans Riepertinger (Zweiter von rechts) und Erwin Vogt, Zuchtberater der Landesanstalt für Tierschutz (rechts), mit den Aushängeschildern der Pferdezuchtgenossenschaft Prien: Hans Wallner junior, Karl Neumayr und Helmut Meidert (von links).

Prien - Einen bayerischen Meister im Zweier- und Vierer-Gespann sowie einen Gewinner bei der Genossenschaftsprämierung in Traunstein konnte Vorstand Hans Riepertinger bei der Jahreshauptversammlung der Pferdezuchtgenossenschaft Prien begrüßen: Helmut Meidert und Karl Neumayr bekamen im "Schützenhaus" Geschenkkrüge und großen Applaus.

Ein großes Lob ging auch an Florian Wörndl, der mit seiner Stute bei der Staatspreis-Prämierung den ersten Preis geholt hatte. Als einen Höhepunkt für die örtlichen Züchter bezeichnete Riepertinger die genossenschaftliche Prämierung in der Traunsteiner "Chiemgau-Halle" Ende Oktober. Zehn der 78 gemeldeten Pferde seien aus Prien gekommen. Neben der Stute von Hans Wallner (Klassensiegerin) und den Tieren von Karl Neumayr (alle vier Stuten im sogenannten Endring und eine Gesamtsiegerin) habe auch der Hengst von Sepp Rupp hervorragend abgeschnitten.

Auf einem "unaufhaltsamen Erfolgskurs" befinde sich auch Helmut Meidert, der im Juli in Schweiganger und im September in Remlingen erstmals überhaupt mit Kaltblütern bayerischer Meister geworden sei - erst zweispännig und dann vierspännig", freute sich Riepertinger. "Das ist eine Sensation", denn es sei eine Strecke von gut zwölf Kilometern mit vielen Hindernissen zu bewältigen gewesen.

Erwin Vogt, Zuchtberater der Landesanstalt für Tierzucht, berichtete von einer "gewissen Konstanz" bei Angebot und Nachfrage. "In der Zucht haben die Kaltblüter am wenigsten unter einer Berg- und Talfahrt zu leiden." Der Freistaat sei absolut das größte Zuchtgebiet für Kaltblüter. "In Bayern gibt es 2250 Stuten, in Schleswig-Holstein nur 150 und in Westfalen nur 300."

Was ihm Probleme bereite, seien die schlechten Preise für Kaltblutfohlen auf dem Fohlenmarkt in Traunstein. Auch die Problematik auf dem Hengstmarkt sprach er an: "Jeder Hengstehalter hat seinen Stall voll." Wichtig und richtig sei, zu versuchen die Hengste ab einem gewissen Alter als Sportpferde zu verkaufen. "Das ist wie ein Rad, das sich dreht. Wird ein Züchter einen Hengst nicht los, dann kauft er keinen jüngeren mehr", so Vogt.

Karl Neumayr schlug daraufhin vor, die Züchter beim Verkauf ihrer Hengste finanziell zu unterstützen.

Recht lustig wurde es zum Schluss der Versammlung, denn dann lief eine Dokumentation über Waldarbeiten mit Pferden. Und da Ross und Reiter sprichwörtlich Bekannte waren, wurde der Film lebhaft kommentiert.

daa/Chiemgau-Zeitung

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