Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Bebauungsplan „Reit im Winkl-West“

Reit im Winkl: Entwurf zu Bebauungsplanänderungen für zwei Mehrfamilienhäuser Tiroler Straße genehmigt

Auf den Grundstücken der noch stehenden sogenannten „alten Posthäuser“ sollen die beiden Wohnhäuser errichtet werden.
+
Auf den Grundstücken der noch stehenden sogenannten „alten Posthäuser“ sollen die beiden Wohnhäuser errichtet werden.
  • VonJosef Hauser
    schließen

Den Entwurf zur sechsten Änderung des Bebauungsplans „Reit im Winkl-West“ genehmigte der Gemeinderat in seiner Sitzung. Die Änderung bezieht sich auf die Grundstücke an der Tiroler Straße, auf denen derzeit noch die beiden „alten Posthäuser“ stehen.

Reit im Winkl – Die RiKa Immobilien GmbH aus Siegsdorf will dort zwei Mehrfamilienhäuser bauen. Bürgermeister Matthias Schlechter erklärte, dass der Gemeinderat im Oktober die Einleitung des Verfahrens zu dieser Änderung beschlossen hatte. Eine Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung wurde bisher nicht durchgeführt, da zunächst der städtebauliche Vertrag geprüft und unterzeichnet werden muss.

Der zum Zeitpunkt des Aufstellungsbeschlusses vorliegende Bebauungsplanentwurf wurde juristisch geprüft. Anschließend wurden meist nur rechtliche Änderungen vorgenommen. Festsetzungen wie Wandhöhe, Nutzungsart oder Anzahl der maximal elf Wohneinheiten pro Gebäude blieben bestehen.

Die Antragsteller hatten bereits einen vorläufigen Planentwurf für die Gebäude erstellt. Die geplanten mittigen Anbauten mit Quergiebel bedürften einer Anpassung der Festsetzungen im Bebauungsplan bezüglich Wandhöhe und Baukörper, erläuterte der Bürgermeister.

Laut einem Schreiben der Antragsteller sollen die Gebäude als Rechteckbaukörper mit einem um 1,50 Meter vorspringenden Quergiebel erstellt werden. Sie haben eine Länge von 27 beziehungsweise 24 Metern und pro Geschoss vier Wohnungen. Wie von Gemeinde und Landratsamt gefordert, bleibe der First des Quergiebels tiefer als das Hauptgebäude.

Aus höherer Grundflächenzahl durch Tiefgarage resultiert größere Grünflächen

Die Grundflächenzahl und die Geschossflächenzahl hätten sich im Vergleich zum ersten Entwurf erhöht, so Schlechter weiter. Die höhere Grundflächenzahl resultiere in erster Linie aus der Errichtung einer Tiefgarage. Diese habe aber den Vorteil einer großzügig verbleibenden Grünfläche bei gleichzeitiger Schaffung von Wohnraum. Auch die umliegenden Gebäude wiesen mit heutiger Berechnungsgrundlage ähnliche Grundflächenzahlen auf.

Bezüglich des unteren Bezugspunktes zur Wandhöhe mit maximal 7,50 Meter schlage die Verwaltung vor, das Planungsbüro um eine konkrete Höhenfestsetzung üNN (über Normal Null) zu bitten, was die Bearbeitung im Bauantragsverfahren und die Durchsetzung der gewünschten Geländesituierung wesentlich erleichtere.

Weitere Artikel und Nachrichten aus dem Chiemgau finden Sie hier.

Der Gemeinderat genehmigte den Entwurf einstimmig und legte fest, dass ein geeigneter Bezugspunkt üNN für die Wandhöhe aufgenommen werden muss.

Die Verwaltung wurde beauftragt, nach Vorliegen des geprüften, unterzeichneten städtebaulichen Vertrags, das beschleunigte Verfahren gemäß Baugesetzbuch durchzuführen.

Mehr zum Thema

Kommentare