Entschädigung für Ehrenämter

Grabenstätt –. Der Gemeinderat hat die Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts und zur Entschädigung ehrenamtlich tätiger Gemeindebürger neu erlassen.

Mit 12:5 Stimmen – die CSU-Räte Waltraud Hübner, Christl Stefanutti, Marilena Pfeilstetter, Florian Wimmer und Josef Fleischmann stimmten dagegen – sprach sich das Gremium dafür aus, das Sitzungsgeld von 35 auf 45 Euro zu erhöhen. Hübner hatte vor der Abstimmung angemahnt, dass es ein gutes Zeichen wäre, in der aktuellen Corona-Zeit von einer Erhöhung abzusehen. Bürgermeister Gerhard Wirnshofer (Bürgergruppe/Freie Wähler) erwiderte, dass man ganz bewusst eine „moderate Erhöhung“ vorgeschlagen habe. Im Gegenzug falle nun die bisher angesetzte monatliche IT-Pauschale in Höhe von fünf Euro weg. Diese war ursprünglich als Auslagenersatz für das Ausdrucken der regelmäßig im Ratsinformationssystem (RIS) bereitgestellten Sitzungsunterlagen eingeführt worden.

Ratsinfosystemspart Papier ein

Einige Räte, die bereits länger am RIS teilnehmen, verfolgten die Sitzungsvorlagen schon in der vergangenen Wahlperiode auf ihren Tablets, Notebooks oder Smartphones mit. Wünschenswert wäre es, so heißt es aus der Verwaltung, dass künftig alle Räte die Vorzüge des RIS erkennen und das Angebot annehmen. Eine monatliche Entschädigung erhalten die ehrenamtlich tätigen Gerätewarte der Feuerwehren Grabenstätt und Erlstätt. Sie beträgt jeweils 80 Prozent der Kommandantenentschädigung.

Da bei der Grabenstätter Wehr derzeit vier Fahrzeuge der Gruppe A und zwei Fahrzeuge der Gruppe B anzurechnen sind, erhält der Kommandant monatlich 238 Euro Entschädigung und der Gerätewart 190,40 Euro. Bei der Erlstätter Wehr sind derzeit zwei Fahrzeuge der Gruppe A und zwei Fahrzeuge der Gruppe B anzurechnen. Damit bekommt der Kommandant monatlich 173,40 Euro und der Gerätewart 138,72 Euro. mmü

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