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Großeinsatz am Donnerstagvormittag

Enormer Sachschaden nach Kellerbrand im Rathaus Staudach-Egerndach

Innerhalb weniger Minuten konnte der Staudach-Egerndacher Kommandant Michael Sturm „Feuer aus“ an die Leitstelle in Traunstein melden.
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Innerhalb weniger Minuten konnte der Staudach-Egerndacher Kommandant Michael Sturm „Feuer aus“ an die Leitstelle in Traunstein melden.

Am Donnerstagvormittag (21. Juli) wurden die Feuerwehren Staudach-Egerndach und Grassau gegen 10.30 Uhr von der Integrierten Leitstelle mit dem Einsatzstichwort „Kellerbrand“ zum Rathaus in den Schulweg alarmiert. Ein Tankreinigungsfirma war im Zuge von Sanierungsarbeiten damit beschäftigt, die alten Heizöltanks zu zerlegen, als im Tankraum das Feuer ausgebrochen ist. Ein Kleinkind musste vorsorglich ins Krankenhaus, drei Arbeiter hatten Brandrauch eingeatmet und wurden vor Ort behandelt. Eine Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Einer ersten Schätzung nach ist ein Schaden von rund 80.000 Euro entstanden.

Die Meldung im Wortlaut:

Staudach-Egerndach - Rund 35 Einsatzkräfte der beiden Feuerwehren rückten an und drangen mit mehreren Atemschutztrupps in den Keller vor, um das Feuer zu löschen. Innerhalb weniger Minuten konnte der Staudach-Egerndacher Kommandant Michael Sturm „Feuer aus“ an die Leitstelle in Traunstein melden.

Durch der Brandrauch hat sich jedoch im gesamten Tank- und Heizraum ausgebreitet und ist auch über das Treppenhaus in eine Wohnung gezogen. Deshalb waren längere Lüftungsmaßnahmen der Feuerwehr nötig, die bis etwa 15.30 Uhr angedauert haben.

Bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte konnten sich alle Hausbewohner in Sicherheit bringen. Beim Verlassen der Wohnung hat ein Kleinkind etwas Rauch eingeatmet und wurde vorsorglich zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. „Gott sei Dank ist nichts Schlimmeres passiert und das Kind wurde bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen“, zeigte sich der der Staudach-Egerndacher Kommandant und Einsatzleiter erleichtert.

Drei der Arbeiter hatten ebenfalls eine geringe Menge an Rauchgasen eingeatmet. Sie mussten sich jedoch nicht in stationäre Behandlung begeben. Trotz der langandauernden Belüftungsmaßnahmen der Feuerwehr ist für die kommenden Tage eine der drei Wohnungen im Haus nicht bewohnbar. Für die Mieter konnte bereits eine Ersatzunterkunft organisiert werden.

Die Räumlichkeiten der Gemeinde waren von dem Brand bzw. dem Brandrauch nicht betroffen. In den Verwaltungsräumen sowie in den anderen beiden Wohnungen konnten keine erhöhten Schadstoffkonzentration nach Abschluss der Feuerwehrmaßnahmen nachgewiesen werden.

Seitens der Kreisbrandinspektion waren Kreisbrandrat Christof Grundner und Kreisbrandinspektor Georg König vor Ort. Neben den beiden Feuerwehren Staudach-Egerndach und Grassau, die mit sechs Fahrzeugen im Einsatz waren, wurde noch ein Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes aus Grassau sowie die Polizei zum Einsatz gerufen.

Diese hat nun die weiteren Ermittlungen bezüglich der Ursache aufgenommen. Derzeit schätzen Feuerwehr und Polizei den Gesamtschaden auf etwa 80.000 Euro.

Pressemeldung Kreisfeuerwehrverband Traunstein/hob

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