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Energie effizienter nutzen

Energienutzungsplan in Staudach-Egerndach

  • VonManfred Peter
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Bei einer Gemeinderatssitzung regte Bürgermeisterin Martina Gaukler an, Bürger über ihr Interesse an Mikronetzen zu befragen

Staudach-Egerndach - Damit die Tagesordnung der Sitzung nach der Sommerpause nicht zu überlang werden könnte, hat Bürgermeisterin Martina Gaukler (CSU) während der Ferienzeit eine Sitzung einberufen. Um auch den Rat die Informationen und Zusammenhänge aus dem „Energienutzungsplan Strom und Wärme 2020“ zu ermöglichen, habe sie Franz Eichinger, den Leiter Gebäude- und Energiemanagement am Landratsamt Traunstein, eingeladen, das Konzept zu erläutern, sagte Gaukler. Dieser Steckbrief gehe noch auf die Amtszeit von Altlandrat Hermann Steinmaßl zurück, sagte Gaukler.

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Das erste Energiekonzept sei 2007 erstellt worden, so Eichinger. Seit zehn Jahren gebe es den Energienutzungsplan Strom und seit drei Jahren zusätzlich für Wärme. Im Bereich Strom liegt der Anteil an erneuerbaren Energien im Landkreis bei knapp 64 Prozent. Bei der Wärme bei knapp 24 Prozent. Die Daten würden aufzeigen, wo man sich befinde und in welchen Bereichen man noch Handlungsbedarf bestehe.

Bereitschaft der Anwohner muss da sein

In der Diskussion zeigte sich, dass Photovoltaikanlage, je weiter südlich sie im Gemeindegebiet sind und somit näher an die Hangbereiche kämen, an Effizienz verlieren würden. Bei der Wärmeerzeugung zeigte sich, dass durchaus Interesse an Mikronetzen besteht. Dazu meinte Eichinger, dass es wichtig sei, dass hierzu die Bereitschaft der Nachbarn und Anlieger vorhanden sei. Wobei hier auch an die Kombinationen von Wärmepumpe und Holz gedacht werden solle, meinte Eichinger. In der Vergangenheit habe man in der Gemeinde schon gut gearbeitet, so Eichinger. Die Diskussion zeige, dass der Rat Interesse habe, daran weiterzuarbeiten, fügte er an.

Die Bürgermeisterin regte dazu eine Befragung der Bürger an, um bei diesem Thema nicht im Trüber fischen zu müssen. Eventuell kommen auch interessante Anregungen aus der Bürgerschaft, wie Energie effizienter genutzt werden könne, meinte sie weiter. Sie wolle sich um einen entsprechenden Fragebogen kümmern, so Gaukler. Dieser könne dann als Entwurf im Gemeinderat diskutiert und nach Anpassung versandt werden.

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