Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Ausstellung ist 69 Künstlern gewidmet

Emotionales Erleben als Quelle der Kunst

Bürgermeister Jürgen Seifert, Künstler Hans Herbert Hartwieg mit Frau, Laudator Dr. Georg Menth und Kunstfördervereinsvorsitzender Dr. Friedrich von Daumiller (von links) bei der Vernissage.  Foto berger
+
Bürgermeister Jürgen Seifert, Künstler Hans Herbert Hartwieg mit Frau, Laudator Dr. Georg Menth und Kunstfördervereinsvorsitzender Dr. Friedrich von Daumiller (von links) bei der Vernissage. Foto berger

Prien - Genau 69 Künstlern ist die Sommerausstellung in der Galerie im "Alten Rathaus" gewidmet. Fast 160 Kunstwerke können die Besucher bis zum 26. August betrachten. Mit Hans Herbert Hartwieg ist erstmals einem Vertreter der "konkreten Kunst" die Sonderausschau gewidmet. Hartwiegs Schaffen, seinen Zugang zur Kunst, deren Basis keine Vorbilder, sondern das emotionale Erleben sei, widmete sich in seiner Laudatio Dr. Georg Menth.

Der Münchner Kunsthistoriker definierte die spezielle Kunstrichtung, der sich Hartwieg in seinen Werken gewidmet habe. Das Fehlen von Vorbildern, von Plastiken und Linien, sei prägend für diese Richtung. Es zählten vielmehr die atmosphärische Stimmung und der emotionale Hintergrund.

Der Künstler selbst, der bald seinen 90. Geburtstag feiert, betonte, dass ihn Josef Albers (1888-1976) inspiriert habe. "Wir nehmen Kunst nur wahr, wenn wir ergriffen sind", zitierte Hartwieg den bekannte Vertreter der "konkreten Kunst".

Bürgermeister Jürgen Seifert unterstrich, dass es Hartwieg gelungen sei, ureigenste Emotionen auf die Leinwand zu bringen und der Betrachter, dadurch gezwungen sei, darüber nachzudenken.

Dr. Friedrich von Daumiller, der Vorsitzende des Kulturfördervereins, betonte, dass der Sommerausstellung eine zentrale Bedeutung zukomme. "Was wären wir ohne die zeitgenössischen Künstler?" Er dankte insbesondere der Jury, die für die Auswahl der Kunstwerke verantwortlich zeichnete.

Ganz besonders würdigte von Daumiller Rolf Merkl, der jüngst den oberbayerischen Kulturpreis erhalten habe und als Künstler auch für Prien von großer Bedeutung sei.

Für den musikalischen Rahmen bei der Vernissage sorgte das Duo "Bavaria Blue" mit der Sängerin Sabine Döppel.

Die Ausstellung ist bis 26. August täglich außer montags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. daa