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Einstimmig ja für «Tourismus für alle»

Marquartstein - Der Gemeinderat Marquartstein hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, sich auch am Projekt «Tourismus für alle» (barrierefreier Tourismus) zu beteiligen. Die Kosten belaufen sich bis zu einem vorläufigen Abschluss nach einem halben Jahr auf 3000 Euro.

Vorgestellt wurde der «barrierefreie Tourismus» in der jüngsten Gemeinderatssitzung von Projektleiterin Christine Degenhart. Rund um den Chiemsee sollen barrierefreie Unterkünfte, Gaststätten sowie Freizeit- und andere Serviceangebote für Menschen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität entstehen. 2009 soll das Projekt, das insgesamt 19 Gemeinden umfasst, abgeschlossen sein (wir berichteten mehrmals).

Ziel ist es zunächst, die Daten für den «barrierefreien Tourismus» zu bündeln und neue Angebote zu entwickeln. Die Philosophie ist, dass die Gemeinden das Projekt nicht nur befürworten, sondern es durch ihre aktive Mitwirkung auf Dauer erhalten und unterstützen. «Jede Maßnahme, die man hier ergreift kommt auch den Bürgern zu Gute» erläuterte die Rosenheimer Architektin.

Peter Lloyd (Überparteiliche Wählergemeinschaft/ÜW) merkte an, dass sich dieses Projekt sehr gut mit dem Marquartsteiner Projekt der Städtebauförderung «leben findet innen stadt» verknüpfen ließe. Christine Degenhart gab zu Bedenken: «Das Projekt ist prächtig dafür geeignet, man sollte es aber nicht miteinander koppeln. Es ist besser, im Dialog zu bleiben und Ergebnisse mit einzubauen.» Auf die Frage von Anke Entfellner-Häusler (CSU/Freie Bürger), wie denn die Resonanz der übrigen Gemeinden sei, antwortete die Referentin: «Sehr positiv, wir haben bis jetzt noch keine Absagen.»

Bürgermeister Andreas Dögerl beauftragte Susanne Pfliegl, Leiterin der «Touristen-Information» im Rathaus, dieses Projekt zu betreuen. «So ist auch eine Kontinuität gewahrt, das Projekt soll nicht versanden», betonte Dögerl. Außerdem machte er darauf aufmerksam, dass die Gemeinde eng mit dem Wohnstift in Marquartstein zusammenarbeite und auf «eingeschränkte Mobilität» bereits Rücksicht genommen wurde. Weiter führte er auf, dass das Rathaus zum Beispiel über eine elektrische Schiebetür im Eingangsbereich verfüge. apr

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