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Masern-Impfpflicht bleibt: Bundesverfassungsgericht weist Eltern-Klagen ab

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Jung und vielseitig vom Schlagzeug bis zur Blockflöte

Einen bunten Mix präsentierte die Musikschule Grassau beim Schnupperkonzert in Schleching

Sie spielten beim Schnupperkonzert auf: (von links) Maxi mit dem Tenorhorn und Quirin mit der Trompete.
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Sie spielten beim Schnupperkonzert auf: (von links) Maxi mit dem Tenorhorn und Quirin mit der Trompete.
  • VonSybilla Wunderlich
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Das Schnupperkonzert der Musikschule Grassau in Schlechinger Musikpavillon zeigte das Können der Schüler und beriet zur Instrumentenwahl. Manche der Kinder standen nach nur wenigen Wochen des Lernens bereits auf der Bühne. Auch die Trachtenkinder der d’Gamsgebirgler traten auf.

Schleching – Ein Musikinstrument zu lernen, ist eine tolle Sache – je früher desto besser. Die kindliche Entwicklung wird gefördert, die motorischen Fähigkeiten und das Rhythmusgefühl verbessert. Die Kreativität und die Persönlichkeitsentwicklung profitieren, und auch Teamfähigkeit ist gefragt beim Musizieren mit Schulkameraden, Freunden oder in der Familie.

Für diese positiven Effekte engagierten sich die Lehrer der Musikschule Grassau kürzlich, um bei einem Schnupperkonzert Anwärter für das kommende Schuljahr zu inspirieren. In Schleching im Musikpavillon zeigten ihre Schüler ihr Können.

Marlene Noichl, Musikschullehrerin und Organisatorin des Konzertes, erzählte bei der Begrüßung, dass einige Schüler erst seit drei Wochen dabei seien und nun schon den ersten öffentlichen Auftritt hätten. Auch die Trachtenkinder des Vereins d’Gamsgebirgler fieberten ihrem ersten Auftritt nach fleißigem Üben entgegen.

Juchhe beim Tanz und viel Abwechslung bei den Musikstücken

Den Auftakt gab das Kinderorchester unter der Leitung von Noichl. Bei den Trachtenkindern, die mit dem „Bauernmadel“ begannen, war die Freude am gemeinsamen Tanz sofort zu spüren, sie schmetterten das „Juchhe“ voll Inbrunst.

Anspruchsvoll wurde es bei der Aufführung des elfjährigen Lukas, der auf seiner Violine ein Stück von Antonio Vivaldi vortrug. Er lernt bei Elisabeth Urban seit über drei Jahren. Julian, Schüler von Stephan Brandtner, gab den „Enzian Boarischer“ auswendig auf seiner Steirischen Harmonika zum Besten. Er lernt seit einem Jahr. Rupert Kamhuber schickte seine Schüler Quirin mit einem Solomarsch mit dem Tenorhorn und Trompete und als Duo mit Maxi und seinem Tenorhorn für die „Lausbuam Polka“ auf die Bühne. Die Trachtenkinder heiterten mit dem „Dätscher“ auf..

Zum ersten Mal war beim Schnupperkonzert auch ein Schlagzeugspieler dabei, Benedikt lernt seit einem Jahr bei Michael Keul und nutzte sein Drumset für einen Groove. Anna spielte ein für sie neues Instrument, das Horn, und das mit einem dafür ungewöhnlichen Stück „It‘s Boogie-Time“.

Die sehr jungen Lotta und Luise ließen auf ihren Blockflöten den „Kuckuck“ hören und mit ihrer Lehrerin Noichl den Flohwalzer. Die Trachtenkinder zeigten, dass sie auch den „Plattler“ können. Sophia, Isabell und Veronika spielen erst seit Kurzem als Klarinetten-Trio zusammen und präsentierten drei anspruchsvolle Stücke. Rupert spielte mit seinem Lehrer Stefan Fußeder auf dem Flügelhorn. Magdalena zeigte ihr Können bei der „Kleinen Quelle“. Lehrerin Sigrid Meier erklärte, dass bei der Harfe größere motorische Fähigkeiten nötig seien. Sie empfahl, ab der dritten oder vierten Schulklasse einzusteigen.

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Antonia trug mit ihrem Papa Stefan Fußeder und dem Akkordeon das Lied von Pippi Langstrumpf. Fußeder bezeichnete das Akkordeon als ein tolles Instrument: „Man hat ein ganzes Orchester damit in der Hand.“ Es sei auch schon für Erstklässler geeignet. Antonia gewann damit den ersten Preis bei „Jugend musiziert“.

Noichl erklärte zwischen den Auftritten die Musikinstrumente, die die Schüler in der Musikschule Grassau oder in einer der sieben Zweigstellen erlernen können. Dass sie auch singen können, zeigten die Trachtenkinder bei ihrem letzten Auftritt mit dem „Bibihenderl“.

Kurz bevor der große Regen einsetzte, spielte das Kinderorchester eine Polka und ein rockiges Stück und ließ ein begeistertes Publikum lange applaudieren.

/MN

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