Eine ruhige Schule, die jedoch voll mit Leben ist

Seit dem 16. März herrscht in den Klassenzimmern gähnende Leere.

Die Schüler sind daheim, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Auch im Raum der Praxisklasse an der Franziska-Hager-Mittelschule ist es ruhig, obwohl sich hier einiges tut. Denn die Schüler haben noch vor Corona, als der Unterricht in der Schule noch tägliche Normalität war, zusammen mit ihrem Klassenleiter Franz Wagner jede Menge Gemüse angesät: Chili, Tomaten, Mangold, Koriander, Rettich, Basilikum und Gurken. Geplant war, dass die Schüler die Pflege der teils exotischen Sorten übernehmen und ein Teil der Pflanzen verkauft wird. Der Erlös soll der Organisation Plan International beziehungsweise dem zwölfjährigen Patenkind Rumbidzai Mapise aus Simbabwe zugute kommen. Franz Wagner übernimmt die Pflege aktuell: Er kümmert sich um die Pflanzen – stellvertretend für die Buben und Mädchen – und gießt sie regelmäßig. Die Hoffnung besteht noch, dass die Schüler rechtzeitig zur Ernte wieder zurück in die Schule dürfen. Aber einer ist da, der zuverlässig auch diese Aufgabe übernehmen wird, wenn es denn sein muss: Klassenleiter Franz Wagner. Ob er alleine den Gemüseverkauf stemmen wird, ist nicht bekannt. re

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