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Eine Kleinregion mausert sich

Staatsminister Helmut Brunner, MdL Klaus Steiner, Andreas Hennemann vom Amt für ländliche Entwicklung Oberbayern und Landrat Hermann Steinmaßl (von links) bei der Auftaktveranstaltung. Foto Peter

Nicht nur die Auftaktveranstaltung im Festsaal in Bergen zur "Integrierten ländlichen Entwicklung Achental" (ILE) mit den neun Gemeindeparlamenten, sondern auch die Entstehung des gesamten ILE war laut Andreas Hennemann, dem Abteilungsleiter Land- und Dorfentwicklung am Amt für ländliche Entwicklung Oberbayern (ALE), ein Novum. Mit dem Besuch des bayerischen Staatsministers für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, werde deutlich, welch hohen Stellenwert der ländliche Raum in der Bayerischen Staatsregierung einnehme, sagte MdL Klaus Steiner.

Bergen - Wie Hennemann weiter ausführte, muss im Grunde das ALE die Kommunen über die Notwendigkeit einer integrierten ländlichen Entwicklung überzeugen. Beim ILE sei es anders gewesen. Da hätten die Kommunen das ALE über die Notwendigkeit überzeugt. Wobei das ALE bereits auf eine funktionierende Struktur durch das Ökomodell Achental zurückgreifen und aufbauen konnte.

Das Konzept basiert auf freiwilliger Zusammenarbeit der Kommunen. Sie definieren ihre Themenbereiche und analysieren den Handlungsbedarf und zeigen interkommunale Lösungsvorschläge auf. Das Konzept wird in Zusammenarbeit mit den Bürgern erstellt und umgesetzt.

Im ILE haben sich die neun Achentalgemeinden Bergen, Grabenstätt, Übersee, Grassau, Staudach-Egerdach, Marquartstein, Schleching, Unterwössen und Reit im Winkl zusammengeschlossen. Das ILE wird unter dem Vorsitz der Gemeinde Marquartstein über das Ökomodell Achental abgewickelt und vom ALE unterstützt.

Fast heiße es für ihn, "Eulen nach Athen" zu tragen, wenn er hier bei der Auftaktveranstaltung über die Notwendigkeit der interkommunalen Zusammenarbeit spreche und zugleich auf die umfangreichen Erfahrungen mit dieser Thematik schaue, sagte Brunner und bezog sich dabei auf das Ökomodell Achental. Mit dem ILE werde die kommunale Zusammenarbeit im Achental noch konsequenter fortgesetzt. Die bisherigen Handlungsfelder würden mit den Bereichen "Innenentwicklung und Gewerbe" sowie Sozialstruktur und Ehrenamt" sinnvoll abgerundet, so Brunner. Mit dem ILE wird nach Ansicht des Ministers die "Kleinregion" besser positioniert und wettbewerbsfähiger.

Landrat Hermann Steinmaßl hob das Engagement der neun Gemeinden hervor und meinte, dass im Achental durch die Landschaft mit den Almen, der praktizierten Kultur und die Vielfalt der Firmen im Großen und Ganzen das gelebt werde, was den Landkreis ausmache. Ziel der Bemühungen müsse es sein, dass die Region nachhaltig auch für die Jugend attraktiv sei. Wohnen und Arbeiten am Ort und in der Region, fügte Steinmaßl hinzu. Die beteiligten Gemeinden im ILE schauten über den eigenen Tellerrand hinaus und nutzten dadurch die Chance, die positive Entwicklung selbst in der Gemeinschaft durch zukunftsfähige orts- und regionenbezogene Projekte zu steuern. Im ILE stelle man sich zugunsten von 32000 Bürgerinnen und Bürger gemeinsam den Herausforderungen und bewältige sie nach dem Motto "Gemeinsam sind wir stark", so Steinmaßl. mp

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