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Gastronomin mit viel Herzblut – Gisela Mayer aus Seebruck mit 89 Jahren verstorben

Gisela Mayer führte 24 Jahre lang den Hafenwirt.
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Gisela Mayer führte 24 Jahre lang den Hafenwirt.

Im engsten Familien- und Freundeskreis wurde die langjährige „Hafenwirtin“ Gisela Mayer aus Seebruck zu Grabe getragen. Sie wurde 89 Jahre alt.

Seeon-Seebruck - Gisela Mayer war eine Gastronomin mit viel Herzblut und hatte den heutigen „Hafenwirt“ als Pächterin mit Unterstützung ihres vor zwölf Jahren verstorbenen Mannes Engelbert zu einem renommierten Restaurant am Chiemsee ausgebaut.

Ebenso charmant wie selbstbewusst verstand sie es, ihre Gäste 24 Jahre lang zu verwöhnen und ihnen das Gefühl zu vermitteln, stets willkommen zu sein. Ob Urlauber, Segler, Ortsvereine und nicht zuletzt der Stammtisch: Alle waren bei der geselligen Wirtin gerne zu Gast. „Wenn das Lokal voll war, war die Chefin glücklich und zufrieden“, erinnert sich ihre langjährige Mitarbeiterin und Nachfolgerin Rosi Lex: „Frau Mayer war Gastronomin mit Leib und Seele.“

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Sie sei zwar eine strenge Chefin gewesen, doch habe sie stets ein offenes Ohr für das Personal gehabt. Gisela Mayer stammte aus Breitenweinzier im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen. Mit 16 Jahren kam sie mit einer ihrer vier Schwestern nach Seebruck, wo sie im Hotel „Zur Post“ eine Ausbildung machte und sich vom „Biermädchen“ zur Geschäftsführerin hocharbeitete. 1976 übernahm sie dann mit ihrem Mann das neu errichtete „Hafenrestaurant“ im Seebrucker Yachthafen.

Für die Gemeinde war das Pächter-Ehepaar ein Glücksfall: „ Gisela Mayer war eine integere und zuverlässige Pächterin“, sagte der Altbürgermeister von Seeon-Seebruck, Konrad Glück. Gisela Mayer habe den Betrieb von Anfang an aufgebaut und man sei gut miteinander ausgekommen, so Glück.

„Die Arbeit im Lokal stand bei ihr im Vordergrund, aber sie genoss auch ihr Leben und ließ es sich gut gehen“, erzählt Tochter Renate Reinhard. Gemeinsam mit ihrem Mann habe sie die Welt bereist und viele unvergessliche Feste gefeiert. Im Jahre 2000 setzte sich die „Hafenwirtin“ zur Ruhe und genoss ihren Lebensabend. Die letzten vier Monate verbrachte sie in einem Seniorenheim in Bergen. Nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt konnte sie ihre letzten Tage noch zuhause in ihrem Haus in Seebruck verbringen. Im Kreise ihrer Familie ist sie für immer friedlich eingeschlafen. Gabi Rasch

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