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Eine Chance für Bernau

Zum Artikel „Bernauer WMG schnappt sich zwei Mandate mehr“ im Lokalteil:

Bisher ist der Wahlkampf in Bernau im Wesentlichen sachlich abgelaufen. Doch kaum geht es in die Stichwahl, versteigen sich einige in ihrer Rhetorik. Der nicht mehr wiedergewählte grüne Gemeinderat Genghammer stellt haltlose Behauptungen auf und zeigt sich damit als schlechter Verlierer.

Auf einmal wird die Wahrheit verdreht und Begriffe wie die vom „Zubauen“ werden wieder ausgegraben. Nur damit klar ist: Alle Fraktionen tragen voll und ganz mit, dass die Südseite vom Hitzelsberg grün bleibt. Und es war noch in der Amtszeit des letzten Bürgermeisters, eines CSU-Vertreters, in der beschlossen wurde, dass der Alte Sportplatz nicht weiter bebaut wird und grün bleibt und im Chiemseepark Felden zusätzliche Grün- sowie Erholungsflächen zwischen BSCF und MedicalPark angelegt werden. Und niemand will davon abkehren. Das weiß Herr Genghammer und deshalb sollte er aufhören, Unwahrheiten zu verbreiten. Leider ist es dem amtierenden Bürgermeister nicht gelungen, in sechs Jahren Amtszeit den Gemeinderat zusammenzuführen. Offenbar haben auch fast 70 Prozent der Wähler Zweifel, ob er den Ort in Zukunft gut voranbringen kann. Sie kamen im ersten Wahlgang zu dem Schluss, dass sechs Jahre genug sind. Jetzt braucht es eine Bürgermeisterin, die dem Wort „Miteinander“ auch Taten folgen lässt und die für Bernau einen Aufbruch organisiert. Das ist eine große Chance für Bernau.

Florian Wöhrer

Bernau

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