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Auf dem Kirchplatz

Ein herzliches Willkommen für Diakon Andreas Nieder in Siegsdorf

Der frisch geweihte Diakon Andreas Nieder während des Festgottesdienstes auf dem Siegsdorfer Kirchplatz.
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Der frisch geweihte Diakon Andreas Nieder während des Festgottesdienstes auf dem Siegsdorfer Kirchplatz.
  • VonFranz Krammer
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Der Siegsdorfer Andreas Nieder feierte auf dem heimischen Kirchplatz zu Erntedank seine Diakonweihe.

Siegsdorf – Diese war ihm bereits am Samstag zuvor im Münchner Liebfrauendom erteilt worden.

Zu den Klängen eines festlichen Chorals der Musikkapelle Vogling-Siegsdorf zogen der neue Diakon Andreas Nieder und Pfarrer Thomas von Rechberg mit großem Kirchendienst auf den mit vielen Gläubigen gefüllten Kirchplatz.

Der gebürtige Siegsdorfer Nieder, der mit seiner Frau und den beiden Kindern in Siegsdorf lebt, ist seit 2019 im Pfarrverband Teisendorf (Landkreis Berchtesgadener Land) hauptberuflich im Pastoralkurs als Diakon in Ausbildung tätig.

Nun Diakon im Hauptberuf

Nach derzeitiger Planung soll Nieder nach seiner Weihe nun auch als Diakon im Hauptberuf eingesetzt werden. Zu seinen Aufgaben gehören dann: Wortgottesdienste, Trauungen, Taufen und Beerdigungen sowie der Religionsunterricht in der Grundschule Teisendorf-Weildorf und die Alten- und Krankenseelsorge.

„Erntedank lädt uns ein, Danke zu sagen für alles, was uns vom Schöpfer, den Mitmenschen und unseren Familien geschenkt wird“, begann der neue Diakon seine Predigt. Mit Verweisen auf persönliche Erlebnisse erinnerte er daran, wie schnell aus der Überzeugung, „etwas aus eigener Kraft und aus eigener Hand geschaffen zu haben“, Undankbarkeit entstehen könne. „Gestern wurde mir in der Nachschau meiner Weihe besonders bewusst, wem ich eigentlich alles danken darf, dass ich so bin, wie ich bin, und was mir vom Schöpfer, meinen Eltern, Paten, Großeltern und mittlerweile meiner eigenen Familie geschenkt worden ist.“

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Er erinnerte dabei besonders an die ehemaligen Siegsdorfer Seelsorger Dr. Dieter Gehrlein und Prälat Johannes Waxenberger sowie Pastoralreferent Martin Benker, die früh das Gespür dafür gehabt hätten, dass aus dem jungen Ministranten einmal ein Mann der Kirche werden könnte.

Nieder bedankte sich auch bei Pfarrer Thomas von Rechberg, allen Mitgliedern der Pfarrei, den Vereinen und den Kameradinnen und Kameraden aus der Musikkapelle, die ihn auf seinem langen, oft mühseligen Weg zum Diakon, geformt und begleitet hätten.

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„Ihr alle habt mir gezeigt, dass das gute Miteinander in allen Bereichen eine gelebte Nächstenliebe aufzeigt. Das hat mich begeistert und dazu beigetragen, dass meine Berufung als kirchlicher Mitarbeiter früh wachsen und reifen konnte und nun Wirklichkeit wurde.“

Zuletzt äußerte Nieder die Hoffnung, den ihm anvertrauten Menschen mit seinen Kräften und Möglichkeiten beistehen und ihnen Zuversicht und Mut zum Glauben schenken zu können.Franz Krammer

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