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Der etwas andere Feuerwehreinsatz

Ehemaliges Lebenshilfe-Wohnheim in Seeon wird zur Flüchtlingseinrichtung

Das ehemalige Lebenshilfe-Wohnheim in Seeon wurde als Unterkunft für geflüchtete Menschen umfunktioniert. Dort stehen jetzt 22 möblierte Zimmer für Ukraine-Flüchtlinge zur Verfügung. Hobmaier
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Das ehemalige Lebenshilfe-Wohnheim in Seeon wurde als Unterkunft für geflüchtete Menschen umfunktioniert. Dort stehen jetzt 22 möblierte Zimmer für Ukraine-Flüchtlinge zur Verfügung. Hobmaier

Normalerweise sind sie mit Atemschutz, Wasserpumpe oder Schlauch unterwegs. Dieses Mal packten die Feuerwehrleute mit dem Akkuschrauber an.

Von Hubert Hobmaier

Seeon – Ausgerüstet mit Akkuschrauber, und Werkzeugkisten bauten jüngst rund 30 Helfer der Traunsteiner Feuerwehren Möbel im ehemaligen Lebenshilfe-Wohnheim an der Werlinstraße auf. Hier stehen ab sofort zusätzlich 22 Zimmer für ukrainische Flüchtlinge zur Verfügung. Innerhalb weniger Tage wurde das Gebäude wohnlich eingerichtet.

Im Auftrag des Landratsamts

Bereits im Vorfeld war die örtliche Feuerwehr Seeon mit den Vorbereitungen für die Aufbauaktion im Einsatz. Sie wurden nun von den Aktiven umliegender Feuerwehren unterstützt. Innerhalb weniger Stunden konnten so Betten und Schränke zusammengebaut werden. Nach wenigen Stunden waren die Arbeiten abgeschlossen und alle Räume des ehemaligen Lebenshilfe-Wohnheims bezugsfertig möbliert.

Den Einsatzauftrag erteilte das Landratsamt Traunstein an die Örtliche Einsatzleitung. Die Feuerwehr Führungsstelle Chiemsee in Erlstätt hat innerhalb kurzer Zeit alle organisatorischen Vorbereitungen getroffen und die Helfer zusammengetrommelt.

Kreisbrandrat Christof Grundner und Kreisbrandinspektor Martin Schupfner wiesen zu Beginn des Einsatzes die Helfer ein und betrauten sie in den Morgenstunden mit den Aufgaben.

„Mit dieser kurzfristig geforderten Hilfeleistung haben unsere Einsatzkräfte erneut eine rasche und unkomplizierte Unterstützung ermöglicht“, so das Fazit von Kreisbrandrat Grundner. Da die Feuerwehren für derartige Einsatzätze im Rahmen des Katastrophenschutzes tätig werden, sind dort in erster Linie die Feuerwehren mit Katastrophenschutzausrüstung gefragt.

Kriegsbilder machen betroffen

Sie sind für überörtliche Einsätze ausgestattet und mit den von der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung gestellten Fahrzeugen unter anderem für derartige Aufgaben vorgesehen.

Wie Grundner gegenüber den OVB-Heimatzeitungen erklärt, „geben die Feuerwehren der Region mit dem Aufbau von Unterkünften ihr Bestes, um auch einen Beitrag für die Menschen aus der Ukraine zu leisten“, Darüber hinaus laufen Spendenaktionen bei den Feuerwehren Bergen, Petting und Pietling. Sie sammeln Feuerwehrausrüstung für die Ukraine. Grundner fügt an: „Die Bilder aus den Kriegsgebiet machen wirklich betroffen und wir sehen es als selbstverständlich an, dort zu helfen, wo unsere Hilfe gebraucht wird.“

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