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Ein Edelsitz hier - ein Brunnhaus dort

Bernau - Von A wie «Alter Wirt» über R wie «Rasthaus» bis W wie «Wolfsschlucht» reichen die Bau- und Naturdenkmäler sowie die Sehenswürdigkeiten, die die Gemeinde Bernau zu bieten hat.

Um sich selbst einen Überblick zu verschaffen, vor allem aber um später einmal die Urlauber gezielt auf sie aufmerksam machen zu können, hat sich die Gemeinde entschlossen, eine Liste zusammenzustellen. Erste Arbeiten laufen in der Kurverwaltung.Angestoßen hat das Vorhaben die Bernauer Liste. Mittlerweile hat Kurdirektor Bernhard Schulz schon einmal den Bestand gesichtet und jetzt einen Zwischenbericht im Tourismusausschuss des Gemeinderates gegeben.

Mehrere Biotope sind gesetzlich geschützt. So liegen auf dem Gebiet der Gemeinde Bernau nicht nur die beiden Naturschutzgebiete Kühwampenmoor sowie Hacken- und Rottauer Filz, sondern auch die Landschaftsschutzgebiete Chiemsee und Ufergebiete. Auch zwei Naturdenkmäler stehen in der Gemeinde Bernau: jeweils eine Eiche an der Chiemsee- und an der Engelländerstraße.

Über 500 Jahre

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Lang ist die Reihe der Baudenkmäler. Im Ort Bernau stehen etwa die Seisersäule am Kirchplatz, der Gasthof «Alter Wirt» und das «Bonnschlössl», ein alter Edelsitz aus dem Jahre 1477, unter Denkmalschutz. Stille Zeugen aus fernen, längst vergangenen Zeiten sind außerdem zum Beispiel die Grenzsäule im Kurpark sowie die vier griechischen Weisen im Schulgarten.

Auch in den Ortsteilen gibt's jede Menge alte, erhaltenswerte Bausubstanz: in Aufing etwa eine kleine Wegkapelle, in Bergham ein freistehender Traidkasten aus dem 17. Jahrhundert, ein altes Bauernhaus mit Giebelbuntwerk und Hochlaube und ein Brunnhaus und im Eichet die Justizvollzugsanstalt als Zeugnis des Baustils der 20er-Jahre im vorigen Jahrhundert.

In Felden stehen nicht nur das Rasthaus aus den 30er-Jahren und die Bronzestatute «Die Schauende» von Fritz Klimsch, sondern auch - am Strandbad - eine Grenzsäule, die aus dem Jahre 1679 stammt. In Giebing gibt's eine alte Kapelle von 1895 und eine «Brechhütte» aus dem 18. Jahrhundert, in Hittenkirchen unter anderem eine Kriegergedächtniskapelle, auf dem Hitzelsberg einen Kalvarienberg und eine Lourdeskapelle. In Kothöd steht eine Granitsäule aus dem Jahre 1537, in Kraimoos eine Mariengrotte und in Weisham eine Wegkapelle aus dem 19. Jahrhundert.

Auch Sehenswürdigkeiten will die Gemeinde in die Liste mitaufnehmen. Schulz schlägt vor, die Salinentreppe und die Salinendenkmäler in der Wolfsschlucht, die Wasserzisterne am Stachl am Brand, den Wasserhochbehälter in Bergham und unter anderem auch den Kurpark mit Lehrpfad und Energie-Doppel-Pyramide einzutragen.

Wenn die Liste steht, dann will die Gemeinde einen Handzettel erstellen. Sie möchte auf besondere Sehenswürdigkeiten hinweisen - und schließlich möchte sie diesen Flyer an den Mann, sprich Urlauber, bringen. pü

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