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Aus dem Gemeinderat

Freie Fahrt für E-Mobilität: Grassau installiert Ladesäule

Auf dem großen Hefterparkplatz wird demnächst auch eine E-Ladesäule stehen mit zwei Ladepunkten stehen.
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Auf dem großen Hefterparkplatz wird demnächst auch eine E-Ladesäule mit zwei Ladepunkten stehen.
  • VonTamara Eder
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Setzt sich die E-Mobilität durch und wenn ja, wann? Grassau rüstet sich dafür. Der Gemeinderat hat der Installation einer E-Ladesäule zugestimmt. Das kostet. Aber die Bürger können davon profitieren.

Grassau – Auf Initiative der Marktgemeinderäte der Unabhängigen Grassauer Liste wurde nun in der jüngsten Marktgemeinderatssitzung der Installation von zwei Ladepunkten für Elektrofahrzeuge zugestimmt.

Bislang gibt es im Grassauer Gemeindegebiet nur zwei öffentliche Ladesäulen. Eine darunter kann nur während der Geschäftszeit des Discounters genutzt werden.

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Um aber die Elektromobilität im Sinne des Klimaschutzes voranzutreiben, beantragten die Räte der UGL, Dr. Winfried Drost und Mehdi Akbari vor einigen Wochen eine Prüfung, ob eine öffentliche E-Tankstelle zu finanzieren sei, welche Förderung es gebe und wo diese platziert werden könnte.

Komplexe Fördermöglichkeiten

Die Grassauer Verwaltung informierte sich über Fördermöglichkeiten, mögliche Standorte und holte Angebote ein. Wie Bürgermeister Stefan Kattari berichte, wären geeignete Standorte am Rathaus, auf dem Parkplatz vor dem Kurpark, beim Dorfladen Mietenkam, am Parkplatz am Klaushäusl, vor dem Feuerwehrhaus in Rottau, dem Wanderparkplatz an der Adersbergerstraße oder am Hefterparkplatz. Seiner Ansicht nach sollte die Ladesäule dort installiert werden, wo die Fahrzeuglenker auch ihre täglichen Geschäfte erledigen. Insofern würde sich der zentral gelegene Hefterparkplatz anbieten. Nach Abzug der Förderung von 80 Prozent müsste die Gemeinde noch einen Betrag von 2500 Euro für die Ladesäule mit zwei Ladepunkten aufbringen.

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Bereits nach zwei Jahren hätte sich die Ladesäule über den Stromverkauf bei einem Abgabepreis von 37 Cent je Kilowattstunde amortisiert. Mit der Bereitstellung eines Platzes könne er, Klaus Noichl (CSU), sich anfreunden, nicht aber, dass die Gemeinde die Säule selbst aufstellt. Hier sehe er die Energiekonzerne in der Pflicht. Sepp Grießenböck (FW) sprach sich dafür aus, zumal die Gemeinde nach zwei Jahren einen Gewinn generiert. Dr. Winfried Drost (UGL) betonte, dass die Kosten überschaubar seien. „Die Förderung der Elektromobilität ist ein erklärtes Ziel der Umweltpolitik. Es bleibt keine Zeit die Verantwortlichkeiten hin und her zu schieben“, sagte er.

Forderung nach weiteren Säulen

Mehdi Akbari (UGL) geht sogar noch weiter, seiner Ansicht nach könnte die Gemeinde 10.000 Euro in die Hand nehmen und zwei Ladesäulen in Grassau, eine in Rottau und eine weitere in Mietenkam installieren. Auch dies wäre keine Last für die Gemeinde. Daniela Ludwig (CSU) meinte, dass am Hefterparkplatz zu wenig Raum wäre. Es könnte sein, dass die Ladesäule wieder zurückgebaut werden müsse, so Hans Genghammer (FW) und fragte, ob sich die Gemeinde mit den Fördermitteln binde.

Sicherlich müsste die Säule mit der Möglichkeit Strom zu tanken einen gewissen Zeitraum angeboten werden, so der Rathauschef. Mit den Gegenstimmen von Daniela Ludwig, Klaus Noichl und Tom Hagl (CSU), entschied sich der Rat mehrheitlich für die Installation einer Ladesäule mit zwei Ladepunkten. Der Auftrag wird an eine regionale Firma vergeben, die grünen Strom anbietet.

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