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Gartenbauvereins Staudach-Egerndah

Drohnen-Aufnahmen als Höhepunkt – Gartenbauverein Staudach-Egerndach hat heuer viel vor

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden (von links nach rechts) Peter Huber, Paul Bauer, Sebastian Buchner, Michael Guggenbichler und Franz Heigenhauser geehrt. Vorsitzender Peter Drogoin gratulierte.
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Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden (von links nach rechts) Peter Huber, Paul Bauer, Sebastian Buchner, Michael Guggenbichler und Franz Heigenhauser geehrt. Vorsitzender Peter Drogoin gratulierte.
  • VonTamara Eder
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Nach fast zweijähriger Pause konnte der Vorsitzende des Gartenbauvereins Staudach-Egerndach, Peter Drogoin, viele Gartenbaufreunde im Saal des Gasthofs „zum Ott“ begrüßen. Bürgermeisterin Martina Gaukler lobt die Arbeit des Vereins: Das hat Hoffnung gemacht.“

Staudach-Egerndach – Nach fast zweijähriger Pause konnte der Vorsitzende des Gartenbauvereins, Peter Drogoin, viele Gartenbaufreunde im Saal des Gasthofs „zum Ott“ begrüßen. Obwohl keine Versammlung war, blieb der Verein nicht untätig und kümmerte sich auch während dieser Zeit um ein blühendes Aussehen der Gemeinde. Schöne Einblicke in den Chiemgau und Ruperti-Gau bot Georg Unterhauser mit Aufnahmen aus der Vogelperspektive.

Blumen rund um den Maibaum

Eher traurig gestaltete sich der Rückblick, denn coronabedingt wurden in den vergangenen zwei Jahren alle Versammlungen und Veranstaltungen abgesagt. „Mit Corona war es mir zu riskant“, betonte Drogoin. Dennoch wurden im Dorf die Beete und Ortseingangsschilder bepflanzt und betreut und der Bereich um den Maibaum mit Frühjahrs- und Sommerblumen gestaltet. Leider sei auch die Gestaltung des Osterbrunnens ausgefallen. Die Jubilare wurden, sofern möglich, besucht. Diese Aufgabe hatten Hartmut Köppen und Lina Markl übernommen.

Weit interessanter war die Vorschau. Er verwies er auf den Obstbaumschnittkurs, der in Übersee stattfand, und auf das Schmücken der beiden Brunnen mit Girlanden und Eiern. Hierfür werden engagierte Girlandenbinder gesucht, die am Mittwoch, 6.April und am Donnerstag, 7.April Zeit erübrigen können. Wer mitmachen möchte, kann sich bei Rose-Marie Kleine-Weischede melden und wer noch Buchs zum Schneiden hätte, möge Paul Bauer Bescheid geben.

Der Vereinsausflug führt am 25. Juni nach Augsburg in den botanischen Garten, in die Fuggerei und an den Rathausplatz. Wer mitfahren möchte, kann sich bei Paul Bauer anmelden. Weiter informierte Drogoin, dass für den Kreiswettbewerb unter dem Motto „der bunte und gesunde Gemüsegarten“ Teilnehmer gesucht werden. Auch eine Radltour wird es geben und der Gartenbauverein wird sich am Kinderferienprogramm beteiligen. Die Termine werden noch bekanntgegeben.

Noch gebe es auch freie Bereiche im Gemeinschaftsgarten an der Marquartsteiner Straße. Wer Interesse hat sich dort sein eigenes Gemüse zu ziehen, kann sich beim Vorsitzenden melden. Einzige Bedingung ist, dass kein Kunstdünger und keine Spitzmittel verwendet werden. Im Frühjahr wird der Boden gefräst, sodass dieser für das Bepflanzen bereitsteht.

Zudem gab Drogoin den Gewinner des Preisrätsels, zu Beginn der Versammlung gestellt, bekannt. Gefragt wurde nach der Größe des Gemeinschaftsgartens, der 620 Quadratmeter aufweist. Sebastian Buchner lag mit seiner Schätzung am nächsten und darf nun kostenlos am Vereinsausflug teilnehmen.

Schließlich ehrte Peter Drogoin noch langjährige Vereinsmitglieder. Seit einem halben Jahrhundert ist Georg Maier im Verein und erhielt die Ehrennadel mit Kranz. Für 40-jährige Mitgliedschaft zeichnete Drogoin Franz Heigenhauser, Michael Guggenbichler, Sebastian Buchner, Peter Huber, Paul Bauer, Georg Angerer, Lorenz Aschl und Andreas Hilger aus.

Aufmunterung in zwei tristen Jahren

„Zwischen den Versammlungen liegen zwei triste Jahre und in dieser ganzen Zeit sorgte der Verein mit der Ortseingangsbepflanzung, der Bepflanzung des Brückengeländers und der Maibaumbeete für ein buntes Aussehen“, lobte Bürgermeisterin Martina Gaukler. „Das hat Hoffnung gemacht.“

Ein besonderer Höhepunkt war die Diashow von Georg Unterhauser, der die Gäste mit auf eine Reise über den Chiemgau und Rupertigau nahm. Mit seinen Drohnenaufnahmen konnte er die Vielfalt und Schönheit der Heimat zu unterschiedlichen Jahreszeiten zeigen und machte so Lust auf Ausflüge in die Region.

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